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09.12.2016

Regierung verstärkt Kampf gegen Genitalverstümmelung

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will junge Frauen aus Zuwandererfamilien besser vor Genitalverstümmelung schützen. Dazu soll Begleitern, die mit ihnen für den Eingriff ins Ausland reisen wollen, der Reisepass entzogen werden. Das Bundeskabinett wolle heute eine entsprechende Änderung des Passgesetzes beschließen, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der drohende Passentzug sei ein «bedeutender Schritt», um junge Frauen besser zu schützen, sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig den Funke-Zeitungen.