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07.01.2017

Russischer Politiker sieht in US-Geheimdienstbericht eine Beleidigung

Moskau (dpa) - Der Bericht der US-Geheimdienste über eine angebliche Einmischung Russlands in die Präsidentenwahl beleidigt aus Sicht eines Moskauer Politikers die öffentliche Meinung in den USA. Ein großer Teil des Berichts basiere auf zuvor in den US-Medien veröffentlichten Erörterungen von Journalisten und Experten. Das sagt der Chef des Parlamentsausschusses für Informationspolitik, Leonid Lewin. CIA, FBI und NSA hatten einen Bericht veröffentlicht, in dem sie Kremlchef Wladimir Putin beschuldigen, eine Manipulation der US-Wahlen durch Hacking angeordnet zu haben. Der Kreml dementiert.