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26.08.2017

Schulz dringt im Gefangenen-Streit mit Türkei auf Frist

Berlin (dpa) - Im Konflikt um die in der Türkei inhaftierten Deutschen hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz das Setzen einer Frist angemahnt. Als Druckmittel sprach er sich erneut für einen Abbruch der Verhandlungen über eine Ausweitung der Zollunion aus.
Das würde die Türkei hart treffen, sagte Schulz der «Rheinischen Post». Aber Präsident Recep Tayyip Erdogan scheine keine andere Sprache zu verstehen. Auch die EU-Beitrittshilfen müssten dann gestoppt werden.