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11.09.2017

Seehofer gegen Aufweichung der geforderten Obergrenze

München (dpa) Das CSU-Ziel einer Obergrenze von 200 000 neuen Flüchtlingen pro Jahr darf aus Sicht von Parteichef Horst Seehofer auf keinen Fall aufgeweicht werden. In dieser Zahl sei der Familiennachzug «natürlich» mit enthalten, sagte der bayerische Ministerpräsident vor einer CSU-Vorstandssitzung in München. Wenn man die Begrenzung mit gelingender Integration begründe, dann sei es zwingend, dass man die Personen insgesamt in den Blick nimmt, die in die Bundesrepublik Deutschland kommen, so Seehofer.