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08.01.2017

Sicherheitsbehörden stufen 224 Ausländer als «Gefährder» ein

Berlin (dpa) - Knapp die Hälfte der derzeit 548 von den Sicherheitsbehörden als sogenannte Gefährder eingestuften Islamisten hat keinen deutschen Pass. Das teilte das Bundesinnenministerium auf Anfrage der «Welt am Sonntag» und der dpa mit. Experten gehen allerdings davon aus, dass sich nicht alle dieser 224 ausländischen «Gefährder» derzeit in Deutschland aufhalten. Unklar ist, in wie vielen Fällen die eigentlich erforderliche Abschiebung derzeit nicht möglich ist, unter anderem wegen fehlender Ausweise.