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07.01.2017

Städte- und Gemeindebund schlägt Netzwerk der «Mutbürger» vor

Berlin (dpa) - Der Deutsche Städte-und Gemeindebund regt ein Netzwerk für Toleranz und Zusammenhalt an. «Wir werden dies beim nächsten Treffen mit der Bundeskanzlerin vorschlagen», sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Kommunen, Länder, Bund, Kirchen und Gewerkschaften sollten in diesem Bündnis gemeinsame Strategien gegen Hass und Ausgrenzung entwickeln. Vorbild könnte Landsberg zufolge die Aktion «Gesicht zeigen» sein, mit der rechtsextremen Strömungen in Deutschland begegnet wird. Nötig sei eine Geschäftsstelle, die das Netzwerk der «Mutbürger» betreue.