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02.11.2017

Stürme und Fluten treffen Menschen in armen Ländern stärker

Berlin (dpa) - Menschen in armen Ländern haben laut einem Bericht der Hilfsorganisation Oxfam ein fünfmal höheres Risiko, aufgrund von Extremwettern aus ihrer Heimat vertrieben zu werden, als Bewohner wohlhabender Staaten. Demnach mussten 2008 bis 2016 im Schnitt pro Jahr rund 14 Millionen Menschen in ärmeren Ländern Schutz vor Unwettern, Stürmen und Überschwemmungen suchen - 0,42 Prozent der Bevölkerung. In reicheren Ländern waren dagegen nur knapp eine Million Menschen im Jahr betroffen - ein Anteil von 0,08 Prozent der Bevölkerung, SO der Oxfam-Bericht «Uprooted by Climate Change».