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14.08.2017

Trump findet unter Druck doch noch klare Worte für Rassisten

Charlottesville (dpa) - Unter dem Druck der Öffentlichkeit im In- und Ausland hat sich US-Präsident Donald Trump mit zwei Tagen Verspätung doch noch von den rassistischen Straftaten bei einer Demonstration in Charlottesville distanziert. Neonazis, der rassistische Ku Klux Klan oder andere Gruppen voller Hass hätten keinen Platz in Amerika. Dem US-Präsidenten war von Politikern in aller Welt und sogar aus der eigenen Partei vorgeworfen worden, sich danach nicht eindeutig genug geäußert zu haben. Er hatte zunächst von «Gewalt von vielen Seiten» gesprochen und Rassisten nicht explizit beim Namen genannt.