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13.12.2016

UN kritisieren verheerenden Umgang mit Migranten in Libyen

Genf (dpa) - Die Vereinten Nationen haben schwere Menschenrechtsverletzungen gegen Migranten in Libyen kritisiert. Die Betroffenen müssten Zwangsarbeit und sexuelle Ausbeutung über sich ergehen lassen, sagte der UN-Sondergesandte für Libyen, Martin Kobler. Viele seien zudem ohne Grund in Haft - formale Registrierungen und Rechtsverfahren gebe es für sie nicht. Die Flüchtlinge würden in überfüllten Haftzentren gehalten, ohne Nahrung, sauberes Wasser oder Zugang zu Toiletten, heißt es in dem UN-Bericht.