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06.09.2016

Verbraucherschützer: EU-Roaming-Entwurf geht nicht weit genug

Brüssel (dpa) - Der europäische Verbraucherschutzverband Beuc hat die Brüsseler Pläne kritisiert, die Roaming-Gebühren im EU-Ausland für mindestens 90 Tage pro Jahr statt unbegrenzt wegfallen zu lassen. Das bedeute, dass das versprochene Ende des Roamings für die meisten europäischen Verbraucher keine Realität wird, sagte Beuc-Experte Guillermo Beltrà in Brüssel. Nach einem Entwurf der EU-Kommission sollen Handynutzer im EU-Ausland ab Juni 2017 unter anderem 90 Tage pro Jahr ohne Zusatzkosten telefonieren und im Internet surfen können - danach sollen Telekom-Anbieter Aufschläge berechnen können.