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21.12.2017

Verfahren gegen Bahngesellschaft wegen Unglück im Elsass

Straßburg (dpa) - Gut zwei Jahre nach dem tödlichen Bahnunglück im Elsass hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen die staatliche Bahngesellschaft SNCF eröffnet. Dabei geht es um den Vorwurf der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung. Bei dem Unglück starben elf Menschen, Dutzende wurden verletzt - darunter auch Kinder. Bei einer Testfahrt auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Straßburg und Paris war im November 2015 ein TGV in einer Kurve entgleist. Mehrere Waggons stürzten von einer Brücke in einen Kanal. Der Grund war vermutlich überhöhte Geschwindigkeit.