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Ein Sofa mit integriertem Computer testen zwei Besucher auf der Möbelmesse IMM Cologne.
Ein Sofa mit integriertem Computer testen zwei Besucher auf der Möbelmesse IMM Cologne.
25.01.2009

Bilanz der Möbelmesse: Von Krise keine Spur

Köln (dpa) - Zum Abschluss der weltgrößten Möbelmesse IMM Cologne am Sonntag in Köln hat die Branche trotz Wirtschaftsflaute ein weitgehend positives Fazit gezogen.

Viele Aussteller hätten gute Geschäfte gemacht und mehr Aufträge erhalten als bei der Vorjahresveranstaltung, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), Dirk-Uwe Klaas. «Von Krisenstimmung war nichts zu spüren», sagte Klaas der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Mit rund 100 000 Besuchern aus mehr als 100 Ländern, davon rund 23 000 Besucher an den beiden Publikumstagen, verzeichnete die Messe einen leichten Rückgang bei den Besucherzahlen. Rückläufigen Besuch gab es vor allem aus dem Ausland - besonders bei den Staaten der sogenannten Wachstumsmärkte. Insgesamt kamen rund 40 Prozent der Fachbesucher aus dem Ausland.

Dank der ausländischen Fachbesucher hätten viele der deutschen Aussteller auch neue Geschäftskontakte anbahnen können, sagte Klaas. «Wir erwarten, dass von der IMM positive Impulse ausgehen und bestätigen unsere Prognose von der schwarzen Null für 2009.» Damit wird nicht von einem Rückgang ausgegangen. An der einwöchigen IMM Cologne beteiligten sich rund 1060 Aussteller aus 49 Ländern.

Einer der großen Trends auf der Messe war das zunehmende Verschmelzen der verschiedenen Wohnbereiche, berichteten die Veranstalter. Was bereits für Kochen-Essen-Wohnen galt, halte nun auch Einzug in den Bereichen Schlafzimmer und Badezimmer. Die «Megafarbe» bleibe Weiß.

[Koelnmesse]: Messeplatz, Köln