nach oben
Düstere Aussichten bei der Commerzbank in Frankfurt.
Düstere Aussichten bei der Commerzbank in Frankfurt. © DPA
26.09.2016

Medienbericht: Commerzbank streicht bis zu 9000 Stellen

Der Stellenabbau bei der Commerzbank wird deutlich größer Ausfallen als zunächst vermutet. Während vor dem Wochenende noch von rund 5000 Stellen die Rede war, berichtet das „Handelsblatt“ nun von bis zu 9000 Stellen.

Entsprechende Strategiepläne habe die Bank nun realisiert, wie das Handsblatt auf seiner Webseite informiert. Seit seinem Amtsantritt arbeitet Vorstandschef Martin Zielke an einer neuen Strategie für die Bank, um den von den Folgen der Niedrigzinsen und der deutlich verschärften Auflagen der Aufseher ausgelösten Gewinnrückgang zu stoppen.

Durchgesickert ist bereits, dass die Bank vermutlich die Sparte für den Mittelstand auflösen wird. Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu fünf Millionen Euro könnten demnach künftig vom Privatkundenbereich betreut werden, während das Großkundengeschäft ins Investmentbanking integriert werden könnte. Einen drastischen Abbau der Filialen hat die Bank bislang ausgeschlossen.

Unter Zielkes Amtsvorgänger Martin Blessing hatte die Commerzbank seit 2013 rund 5000 Stellen abgebaut. Für den Konzern arbeiten derzeit rund 50 000 Menschen.