"Fridays for Future" ist auf dem Schild mehrerer Schüler zu lesen. Mittlerweile wollen Schüler und Studierende am 15. Mä
"Fridays for Future" ist auf dem Schild mehrerer Schüler zu lesen. Mittlerweile wollen Schüler und Studierende am 15. März in mehr als 1650 Städten in 105 Ländern nach dem Vorbild der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg für mehr Klimaschutz demonstrieren. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Weltweite Klimakundgebungen in über 1650 Städten geplant - auch in Pforzheim

Berlin/Pforzheim/Stuttgart. In mehr als 100 Staaten werden am Freitag insgesamt mehr als 1600 Demonstrationen von Schülern erwartet. Auch in zahlreichen Städten Baden-Württembergs wie in Pforzheim wollen Schüler im Rahmen der «Fridays for Future»-Bewegung für den Klimaschutz auf die Straße gehen. Weltweit soll es den Organisatoren zufolge der bislang umfassendste Protest werden.

Nach einer Erhebung von «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» liegen allein im Südwesten in 30 Städten Anmeldungen vor. In Pforzheim startet die Demo genau wie in Stuttgart um 11 Uhr. Oberbürgermeister Fritz Kuhn will um 11.45 Uhr vor dem Rathaus zu den Schülern sprechen. In Freiburg soll ab 10 Uhr gestreikt werden, in Karlsruhe und Mannheim ab 11 Uhr.

Vorbild für die Aktionen ist die schwedische Schülerin Greta Thunberg, die seit vielen Wochen freitags für den Kampf gegen den Klimawandel demonstriert, statt zur Schule zu gehen. Sie ist zu einer Symbolfigur für Klimaschützer rund um die Welt geworden.

Schüler demonstrieren während der Schulzeit für mehr Klimaschutz. Eine gute Aktion?
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Kultusministern Susanne Eisenmann (CDU) warnte im Vorfeld der Proteste davor, Schule und Klimaschutz gegeneinander auszuspielen. «Dieser Einsatz für unseren Planeten ist wichtig und nachvollziehbar, er kann aber auch in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden», sagte sie der «Heilbronner Stimme» (Freitag). Es gebe viele weitere wichtige Themen wie Menschenrechte oder Tierschutz. «Wenn nun jeden Tag für eines dieser Themen demonstriert wird, dann haben wir am Ende gar keinen Unterricht mehr. Und das kann es ja nicht sein.»

Die Organisatoren von #FridaysForFuture wollen am Freitag so umfassende internationale Schulstreiks fürs Klima auf die Beine stellen wie noch nie zuvor. Deshalb haben sie einen «Global Strike For Future» ausgerufen.

PZ-news berichtet an dieser Stelle sowie auf Instagram und Snapchat von den Demonstrationen in Pforzheim.

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