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Der Wohlfühl-Himmel auf Erden

Bei Wellness denken viele immer noch an Urlaub, Sauna und Massagen. Doch es hat sich viel getan. Heute geht es den Experten aus der Branche zufolge vermehrt darum, in der Natur und zuhause – also im Alltag - zu entschleunigen und sich Auszeiten zu nehmen, die langfristig positiv wirken.

Und das kann bereits bei kleinen Wohlfühlritualen, wie dem täglichen Frühstück beginnen. Statt hastig im Stehen einen Espresso zu kippen, ist es besser, einige Minuten früher aufzustehen und mit einem ausgewogenen Frühstück für den perfekten Start in den Tag zu sorgen. Übrigens wissen auch Ernährungsexperten um den Wert einer solchen Tageseröffnung.

Gemütlich und so lecker

Auch Paare und Familien profitieren, beispielsweise am Wochenende, von solch einem ausgedehnten Start. So kommen bei einem ausgiebigen Sonntagsbrunch alle gerne an den Tisch. Das Beste am Brunch ist, dass Sie sich gar nicht entscheiden müssen, ob Sie lieber herzhaft, süß, warm oder kalt essen möchten. Servieren Sie einfach von allem etwas. Wie wäre es beispielsweise mit mediterraner Antipasti, knusprigem Müsli, warmen Waffeln oder herzhaften Eierspeisen?

Und was passt nach einem ausgiebigem Brunch besser, als ein erfrischender Spaziergang? Ob zu zweit, mit der Familie oder mit Freunden – die Natur liegt im Trend. Wandern und Waldbaden, Yoga, Tai Chi oder Bouldern: Die Experten beobachten eine Hinwendung zur Natur. Wald und Wiese werden zur Kulisse für Gymnastik oder Meditation. Sogar massiert wird gerne im Freien. Und die Grenzen zwischen Wellness und Sport verwischen. Doch egal, welche Form man bevorzugt, lange Spaziergänge in der Natur sind heilsam und wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Das können Forscher schon länger nachweisen.

Anders wie man zuerst einmal annehmen könnte, bezeichnet Waldbaden nicht das Baden in Waldgewässern, sondern das bewusste Wahrnehmen der Natur. Beim Waldbaden wird die Natur mit allen Sinnen wahrgenommen. Der Anblick der grünen Bäume und der reinen Natur hat eine beruhigende Wirkung. Dabei lässt sich der modrige Geruch des Waldes riechen, die raue Rinde der Bäume ertasten und das stete Rascheln der Sträucher hören. Die Schönheit der Natur bestärkt und beruhigt den Geist. So gelingt der Abstand vom stressigen Alltag.

Wohlfühlraum Bad

Wieder zuhause angekommen, wartet dort die Wellness-Oase statt einem schnöden Badezimmer: Auch in diesem Bereich ist der Komfort zuhause, ist doch das Bad weit mehr als nur ein Nutzraum. Morgens beim Zähneputzen die Wetterkarte und die Staumeldungen abrufen, nachmittags auf dem Nachhauseweg per App die Raumtemperatur erhöhen – auch im Badezimmer ist smarte Technologie längst angekommen. Besonders interessant wird es, wenn das intelligente Bad seinen Nutzer per Fingerscan erkennt und dann Wassertemperatur, Musikwahl, Raumduft und vieles mehr individuell einstellt.

Die Zukunft im eigenen Bad erleben

Neben Komfort und Unterhaltung geht es aber vor allem um Energieeffizienz und barrierefreie Körperpflege. Sensoren können einen Sturz in der Dusche erkennen und bei Bedarf sogar Hilfe herbeirufen. Sinnvoll sind auch „mitdenkende“ Badezimmerspiegel mit eingebauten Bildschirmen, die beispielsweise an die Einnahme von Tabletten erinnern.

Wird ein Badezimmer saniert oder barrierefrei umgestaltet, sollten die neuen Assistenzsysteme gleich mit integriert werden. Eigenheimbesitzer, die damit noch warten möchten, sollten zumindest die entsprechenden Stromanschlüsse setzen lassen – denn ohne Energieversorgung können digitale Assistenten nicht arbeiten.

Die Zukunft im eigenen Bad erleben zu können, ist vor allem eine Frage der fachgerechten Planung und deswegen sollte frühzeitig der Kontakt zu einem SHK-Fachbetrieb (Sanitär Heizung Klima) gesucht werden. Die Spezialisten bieten aufeinander abgestimmte Smart-Home-Pakete und haben das Know-how für die Installation der benötigten Sanitär-, Strom- und Datenleitungen. Den Einbau unterstützt die KfW-Bank mit den Förder-Programmen 159 und 455. dpa/pm/bac