laptop-3087585_1920
Pixabay 

Die Corona-Pandemie - Das Internet als Schutzraum

Die weltweite Coronavirus-Pandemie setzt sich fort. Inzwischen haben sich über 1,3 Millionen Menschen mit Covid-19 infiziert und über 70.000 sind gestorben. Gleichzeitig gelten aber auch beinahe 300.000 ehemals Infizierte als wieder genesen. In Deutschland scheint sich die Lage hingegen zu stabilisieren. So gibt es hierzulande etwa 103.000 bestätigte Fälle, von denen wiederum bereits rund 25.000 als genesen gelten. Gleichzeitig steigt die so genannte Verdopplungszeit immer weiter, was als Beleg gilt, dass die aktuellen Maßnahmen zielführend sind.

Doch trotz dieser positiven Entwicklung scheut sich die Bundesregierung weiterhin davor, konkrete Zeiträume zu nennen, wann mit einer Auflockerung oder Aufhebung der aktuellen Maßnahmen zu rechnen ist. So verwies Angela Merkel in einer Pressekonferenz am 06. April lediglich darauf, dass „heute nicht der Tag“ sei, über mögliche Lockerungen zu reden. Gemäß Merkel wären solche unsicheren Ankündigungen unverantwortlich, würden sie doch falsche Hoffnungen wecken. In Österreich stellte Bundeskanzler Kurz am gleichen Tag hingegen ein konkretes Ausstiegsprogramm vor, welches eine schrittweise Lockerung der Maßnahmen ab dem 14. April vorsieht. Zu Beginn sollen zunächst kleine Geschäfte und Baumärkte öffnen dürfen. Ab dem 01. Mai können dann alle Geschäfte wieder ihren Betrieb aufnehmen. Schulen sollen wiederum erst ab Mitte Mai öffnen, wohingegen Universitäten nach aktuellem Stand über das gesamte Semester geschlossen bleiben sollen. All diese Maßnahmen gelten auch deshalb als interessant, weil die Verbreitung des Coronavirus in Österreich bereits weiter fortgeschritten ist. Viele Politikwissenschaftler rechnen deshalb damit, dass sich die deutsche Bundesregierung am Nachbarland im weiteren Vorgehen orientiert.

Für die Bevölkerung ist ein Ende der Ausgangsbeschränkungen deshalb nicht in Sicht. Stattdessen existieren weiterhin strikte Vorlagen für das Bewegen in der Öffentlichkeit, deren Verletzung inzwischen auch in Baden-Württemberg entschieden geahndet wird. Viele Menschen verlagern ihr Privatleben deshalb in das Netz. Die Beliebtheit digitaler Inhalte lässt sich bereits daran erkennen, dass große Streaming Anbieter seitens vieler EU Staaten darum gebeten wurden, die Streaming Qualität zu reduzieren. Andernfalls könnte eine Überlastung der Server und Leitungen drohen. Netflix reagierte darauf und verzichtet derzeit auf ein Streaming in der höchsten Qualitätsstufe.

Doch es werden natürlich nicht nur Filme und Serien geschaut. Viele Menschen entdecken auch neue Formen der Unterhaltung online. Ein gutes Beispiel wäre das Spielen in Online Casinos. Regelmäßige Glücksspieler schätzen hier die Alternative zu den Spielbanken, die derzeit ohnehin geschlossen haben. Das betrifft natürlich auch alle landbasierten Casinos und Spielotheken in und rund um Pforzheim. Schließlich bieten viele Online Casinos auch einen Live-Casino Betrieb, dank dem der Spieler per Webcam mit einem echten Casino Tisch und Croupier verbunden ist. Doch auch Einsteiger finden im Online Casino viele interessante Angebote, etwa einen Casino Bonus oder Casino Ratgeber. Dementsprechend verbringen viele Menschen derzeit ihre Freizeit zuhause damit, Black Jack, Roulette oder Slotspiele in den eigenen vier Wänden zu spielen. Neben Online Casinos erreichen aber auch Videospiele neue Rekorde in den Spielerzahlen. Dies betrifft sowohl den PC als auch die Konsolen, deren Spieleplattformen Rekorde in den täglichen Logins verzeichnen. Dabei profitiert die Spielebranche auch von der Tatsache, dass alle Spiele und Zusatzinhalte inzwischen digital zum Download zur Verfügung stehen. Die Videospielbranche zeigt sich somit unbeeindruckt von der Schließung der Geschäfte.

Neben diesen Formen digitaler Unterhaltung ersetzen viele Menschen aber auch reale Treffen durch virtuelle Chats. Dementsprechend kommt aktuell auch Bewegung in einen Markt, der zuvor lediglich durch Microsofts Skype und Facebooks Whatsapp dominiert wurde. Beispielsweise nutzen viele User inzwischen auch Zoom, Jitsi oder Houseparty, um mit Arbeitskollegen, Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Die verschiedenen Angebote unterscheiden sich oft deutlich hinsichtlich ihrer Qualität, Funktionsvielfalt und dem Interface. Gemeinsam haben sie lediglich die oft kostenlose Nutzung.

Insgesamt bleibt also abzuwarten, wann es zu einer Auflockerung der Maßnahmen kommt. Vielen Menschen, die aufgrund einer Quarantäne oder der Ausgangsbeschränkungen ihre Zeit zuhause verbringen, wird aber dennoch nicht langweilig. Schließlich bietet die digitale Spielwiese inzwischen genug Angebote, kurzweilige und soziale Unterhaltung zu finden.