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Konzentration dauerhaft steigern

Nicht nur an heißen Tagen ist es schwer, sich zu konzentrieren. Auch andere Ursachen sorgen für Ablenkung und Unkonzentriertheit. Mit einigen einfachen Mitteln lässt sich die Konzentration jedoch dauerhaft steigern.

Genügend Schlaf

Schlafmangel ist der häufigste Grund für Konzentrationsprobleme. Wer oft nicht einschlafen kann oder glaubt, mit weniger Schlaf zurechtzukommen, wird mit der Zeit immer unkonzentrierter.

Wenn möglich sollte der Schlaf ununterbrochen sein und zwischen sieben und neun Stunden dauern. Die genaue Schlaflänge ist bei jedem unterschiedlich und kann an einem freien Tag ausgetestet werden. Dabei wird die Dauer des Schlafes gemessen. Das Aufwachen ohne Wecker ist dabei entscheidend. Wer sich ausgeschlafen und fit fühlt, hat genügend Schlaf erhalten. Um die optimale Zeit herauszufinden, sind mehrere Testläufe nötig.

Aber Achtung, auch zu viel Schlaf kann dafür sorgen, dass man sich müde fühlt und sich nicht mehr richtig konzentrieren kann.

Wer Schwierigkeiten hat einzuschlafen, weil er viel im Bett grübelt, kann seine Gedanken aufschreiben. Das verlagert alle Ideen, Sorgen und Einfälle auf das Papier. Am besten legt man sich Block und Stift direkt neben das Bett, um aufkommende Gedanken gleich notieren zu können.

Die richtige Ernährung

Auch die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit. Zucker kann kurzfristig die Konzentration erhöhen, vor allem in Kombination mit Kaffee. Jedoch führt der dauerhafte Konsum zu Übermüdung und Konzentrationsproblemen.

Besser ist es, sich mit Früchten und Nüssen aufzuputschen. Gerade kombiniert erhöhen Sie die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Die Vitamine der Früchte stärken zudem das Immunsystem und sorgen dafür, dass Krankheiten, die den Körper schwächen können, abgewehrt werden. Außerdem sollte man auf genügend Flüssigkeitszufuhr achten.

Häufige Müdigkeit, trotz genügend Schlaf, kann ein Anzeichen von Eisenmangel sein. Wer sein Depot mit eisenhaltigen Lebensmitteln oder auch Präparaten auffüllt, erhöht damit zusätzlich seine Konzentration.

Generell können verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, wie zum Beispiel Nootropica von Noodoc, die Gehirnleistung verbessern. Sie steigern die Konzentrations- und Reaktionfähigkeit und können Angstzustände regulieren.

Sport und Bewegung

Bewegung sorgt dafür, dass mehr Sauerstoff in das Gehirn transportiert und es dadurch wacher wird.

Wer viel Sport treibt, ist konzentrierter und leistungsfähiger. Intensive Bewegung direkt nach dem Aufstehen, sorgt dafür, dass viel Sauerstoff in den Körper gepumpt wird.

Auch Gartenarbeit ist Bewegung. Gleichzeitig sorgen die Pflanzen für eine Extraportion Sauerstoff.

Manchmal reicht es auch schon, wenn man während der Arbeit kurz aufsteht und ein wenig umherläuft.

Konzentration antrainieren

Wer generell Schwierigkeiten hat, sich länger auf etwas zu konzentrieren, kann sich dieses langsam antrainieren.

Mit einem Zeitlimit lässt sich die Konzentration nach und nach steigern. Wenn man zum Beispiel, sich auf eine Aufgabe konzentrieren möchte, dann nimmt man sich für den Anfang nur zehn Minuten vor. Hierbei ist das Ende der zu erfüllenden Aufgabe schnell in Sicht und die Motivation wird gesteigert. Beim nächsten Versuch, die Aufgabe zu erledigen, wird die Zeit um weitere fünf Minuten erhöht. Dann nochmals fünf Minuten, bis irgendwann eine längere Konzentration möglich ist.

Hat man Schwierigkeiten Vorträge über einen längeren Zeitraum zu verfolgen, kann das Training mithilfe von Hörbüchern erfolgen. Das tägliche Hören der Bücher steigert die Konzentration und die Fähigkeit gut zuzuhören dauerhaft.

Rätsel sind weitere Trainingsmöglichkeiten für die Konzentration. Das gilt nicht nur für Wörterrätsel, sondern auch für Zahlenrätsel, wie zum Beispiel Sudoku oder Kakuro oder Gesellschaftsspiele, wie Jenga und Mikado.

Meditationen und ähnliche Übungen

Dass die Konzentration im Laufe des Tages nachlässt, ist ganz normal. Hier können unter anderem Meditationen Abhilfe schaffen:

Regelmäßige Übungen, als auch Pilates und Yoga helfen, innerlich zur Ruhe zu kommen. Wer nicht meditieren mag, kann zum Beispiel auch Mandalas ausmalen und dabei innerlich entspannen.

Ein Powernapping von 10 bis 20 Minuten sorgt für neue Energie. Was früher als Mittagsschlaf belächelt wurde, wird heute in manchen Büros sogar gefördert.