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Bildunterschrift: Pollenschutzgitter versprechen Abhilfe für Allergiker. Fotocredit: Neher Technology
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Bildunterschrift: Die Amerikanische Kiefernwanze sorgt in der Region für viel Aufsehen. Fotocredit: Pixabay

Wonnemond – Schutzvlies hilft Allergikern durch die Pollenzeit

Der Monat Juni steht für das Erwachen der Natur und des Lebens, das Aufblühen der Pflanzen und des menschlichen Gemüts. Nicht umsonst fühlen wir uns in diesen ersten Tagen des Sommers voll Energie und Lebensfreude – haben die berühmten Frühlingsgefühle. Diese eigentlich wunderbare Jahreszeit erleben Allergiker oftmals als sehr unangenehm: Starker Pollenflug ist nicht nur eine Zumutung für einen jeden Haushalt – Allergiegeplagte leiden stark unter dem gelben Staub, der schier unkontrollierbar in den Wohnraum dringt.

Die Pollenallergie ist die häufigste Erkrankung des Immunsystems in unseren Breitengraden und betrifft circa 15 – 20 % der Bevölkerung. Oft müssen dann medikamentöse Immuntherapien vorgenommen werden, die den Organismus belasten und besonders die Lebensqualität mindern – Betroffene leiden häufig unter erhöhter Müdigkeit. Alternative Heilverfahren wie die Akupunktur versprechen Linderung der Symptome, ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich aber nur schwer zu belegen.

Der beste Schutz gegen die ungeliebte gelbe Plage und ihre Folgen für die Sauberkeit im Wohnraum sowie die Gesundheit ist also, die Pollen möglichst effizient am Eindringen in die eigenen vier Wände zu hindern – allzeit geschlossene Fenster und Türen reduzieren den Pollenanteil in der Luft und helfen so, die Folgen der Blütenund Gräserpollen zu reduzieren. Möglichst wenig Außenluft in den Wohnraum zu befördern und hierzu alle Fenster und Türen geschlossen zu halten funktioniert in der Realität allerdings nicht – für ein gutes Raumklima sollte drei bis fünfmal am Tag gelüftet werden, andernfalls erhöht sich das Risiko für Schimmelbildung besonders in den Schlafräumen, denn hier verliert der Mensch bis zu zwei Liter Flüssigkeit pro Nacht: Es muss konsequent gelüftet werden. Doch besonders in Textilien wie Kissen, Polstermöbeln und Vorhängen sammeln sich gerne Allergene, es entsteht ein Teufelskreis: Möchte man sich vor Schimmelsporen schützen, so muss man, besonders in den Schlafräumen, regelmäßig lüften – auch im Frühjahr.

Dadurch gelangen vermehrt Pollen in die Umgebungsluft, diese sammeln sich in den Kopfkissen und Bettdecken, an einen erholsamen Schlaf ist für Allergiker dann nicht mehr zu denken. Was also tun, wenn doch keine Lösung zu funktionieren scheint? Abhilfe versprechen Pollenschutzgitter an den Fenstern – sie ermöglichen das gewohnte Lüften aller Räume auch während der Pollensaison.

Durch ein speziell präpariertes Vlies kann frische Luft eindringen, die belastenden Blüten- und Gräserpartikel können das Vlies jedoch nicht passieren. Die Gitter werden im Idealfall bei der erstmaligen Verwendung vom Raumausstatter professionell an die Fenster angepasst und können dann Jahr für Jahr wiederverwendet werden. In den Wintermonaten können die Pollenschutzgitter einfach abgenommen und gereinigt werden.

Um die positive Wirkung des Schutzes zu garantieren, empfiehlt sich die Beratung und Installation durch einen Fachmann – billig erworbene und selbst angebrachte Gitter sind wenig wetterbeständig und dichten dann nicht zuverlässig ab, so spart man nur kurzfristig Geld.

Ein Raumausstatter kann zudem die Reinigung der bereits pollenbefallenen Polster und Gardinen mit anbieten, so ist das Zuhause schnell völlig allergenfrei.

Wir trafen den Geschäftsführer des Traditionshauses Schweizer Gwinner Norman Gwinner und haben ihn zur Installation der Gitter befragt: „Die individuellen Bedürfnisse der Kunden werden durch einen erfahrenen Raumausstatter ermittelt, um ein ideales Raumklima herzustellen – auch die spezielle Reinigung der Polstermöbel von Pollen können wir in diesem Zuge mit anbieten. Um dem Kunden einen möglichst hohen Komfort zu bieten, holen wir die Textilien ab und bringen sie nach erfolgter Reinigung wieder zurück an ihren Bestimmungsort.“

Die Pollenschutzvorrichtungen bieten ganz nebenbei einen weiteren Vorteil: Besonders in Baden und dem Nordschwarzwald wird in den letzten beiden Jahren eine vermehrte  Verbreitung der Amerikanischen Kiefernwanze zum Problem: Die ungeliebten Insekten dringen durch kleinste Fugen in das Gebäudeinnere und werden dort zu ekelerregenden Plagegeistern Vieler. Auch hier locken gekippte oder gar offene Fenster die Wanzen in den Wohnraum. Mit einem Fliegenschutzgitter werden die Möglichkeiten der Eindringlinge, ins Gebäude zu gelangen gemindert – ein positiver Nebeneffekt, denn die Gitter schützen auch vor unangenehmen Stechmücken.

Eine weitere vielversprechende und nicht gesundheitsgefährdende Möglichkeit, Insekten abzuwehren, bieten Duftlampen auf Isopropylalkohol-Basis. Handelsübliche Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung schrecken durch ihre gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffe häufig ab – Augenreizungen und Hautirritationen sind hier nur einige der Möglichen Gefahren.

Der Ekel vor Wanzen oder anderen Insekten muss kein Grund für die Verwendung aggressiver chemischer Substanzen im Haushalt werden. Das Aufstellen einer entsprechenden Duftlampe erfüllt das Zuhause mit einem frischen Duft, den die Eindringlinge als unangenehm empfinden – sie halten sich dann fern. Die erste, bereits Ende des 19. Jahrhunderts von Maurice Berger entwickelte Duftlampe, sollte die Keimfreiheit der Luft in Pariser Krankenhäusern – eines der größten Anliegen der damaligen Zeit – sicherstellen und feierte große Erfolge.

Seither wurde das katalytische Dampfsystem konstant weiterentwickelt und wird heute gerne zur Beduftung von Wohnräumen, der Reinigung der Luft im Wohnraum und der Insektenabwehr verwendet. Mit der geballten Kraft von Pollen- und Fliegenschutzgittern sowie Duftlampen, ist man also bestens für die Pollensaison gewappnet und kann den Frühsommer in vollen Zügen genießen.

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