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13.04.2011

Abgeordnete machen sich für Erhalt des Thales- Standorts stark

PFORZHEIM. Noch ist nichts entschieden: Aber es wird intensiv geprüft, ob der Thales-Standort an der Pforzheimer Ostendstraße verlegt werden soll. Davon wären rund 440 Mitarbeiter betroffen. Die Führung des Technologiekonzerns Thales Deutschland erwägt eine Zusammenlegung mehrerer Standorte im Großraum Stuttgart. „Eine Aufgabe des traditionsreichen Standorts Pforzheim wäre für die Stadt und die Beschäftigten vor Ort ein schwerer Schlag“, erklärte Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum (CDU) auf Anfrage der PZ. Er sei deshalb mit der Thales-Führung in Kontakt, über Inhalte könne er sich jedoch nicht öffentlich äußern, um einen möglichen erfolgreichen Ausgang der Gespräche nicht zu gefährden.

Auf Einladung des Vorsitzenden der Geschäftsführung von Thales Deutschland, Markus Hellenthal, wird auch der Enzkreisabgeordnete und FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Baden-Württemberg, Hans-Ulrich Rülke, im Mai ein Gespräch über die Zukunft des Thales-Standortes Pforzheim führen. Wegen der auslaufenden Mietverträge müsse Thales zunächst grundsätzlich entscheiden, ob noch einmal in den Standort Pforzheim investiert werde, teilte Hellenthal ihm mit. Rülke will sich für den Erhalt der Thales Arbeitsplätze (vormals SEL Verteidigungssystem) in Pforzheim einsetzen. ne