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Nicht die EU, sondern ihre Mitglieder sind das Problem, meint der Wirtschaftsweise Professor Lars Feld. Foto: Löffler
Nicht die EU, sondern ihre Mitglieder sind das Problem, meint der Wirtschaftsweise Professor Lars Feld. Foto: Löffler
28.09.2017

Aktion „Einigkeit.Recht.Freiheit.“ des Wirtschaftsverbandes WVIB beendet

Denzlingen. Die Ursache für Krisen und Unzulänglichkeiten in der Europäischen Union sieht Lars Feld weniger in der EU an sich, als vielmehr in der „unzureichenden Anpassung der Mitgliedstaaten“. Deshalb gelte es in den kommenden Jahren, „die richtige Interpretation zu erreichen“, denn die Union stehe für Wohlstand, erklärte der Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg, der auch Leiter des Walter Eucken Instituts sowie Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist.

Der Wirtschaftsweise betonte bei der Abschlussveranstaltung der Aktion „Einigkeit.Recht.Freiheit“ des Wirtschaftsverbandes industrieller Unternehmen Baden (WVIB) in Denzlingen: „Ziel muss es sein, in einer noch besseren Welt zu leben.“

Um dies zu erreichen, hat der Wirtschaftsverband, der auch zahlreiche namhafte Unternehmen aus der Region um Pforzheim als Mitglieder hat, im März eine zeitlich begrenzte Initiative gestartet. Ziel war es, ein sichtbares Zeichen gegen Abschottungstendenzen in Europa und für offene Grenzen zu setzen.

Mehr als 1000 Online-Unterzeichner bekannten sich zu der WVIB-Aktion, mehrere Hundert Menschen ließen sich hinter dem Banner mit der Aufschrift „Einigkeit.Recht.Freiheit.“ ablichten.

Im Wirtschaftsverband mit Sitz in Freiburg sind nach eigenen Angaben mehr als 1000 mittelständische Unternehmen zwischen Lörrach und Heilbronn mit über 200 000 Beschäftigten versammelt.