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Als geschätzten Ratgeber hat Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt (links) den scheidenden Verbandsgeschäftsführer Alfred Schneider gewürdigt.

	Karina Ratzlaff, Präsidentin der Vereinigung der Bundesverbände des deutschen Schmuck- und Silberwarengewerbes, lobte seine Kompetenz.
Arbeitgeber-Präsident Hundt würdigt scheidenden Chef des Bundesverbands Schmuck und Uhren in Pforzheim © Ketterl
17.11.2010

Arbeitgeber-Präsident Hundt würdigt scheidenden Chef des Bundesverbands Schmuck und Uhren in Pforzheim

PFORZHEIM. Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt (links) sieht die deutsche Wirtschaft wieder im Aufwind und rechnet mit einem Wachstum von bis zu vier Prozent. „Nach wie vor befinden wir uns aber in einer Aufholjagd und haben das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht.“ Die Arbeitgeberverbände hatten in der Wirtschafts- und Finanzkrise alle Hände voll zu tun, um den Fall vieler Unternehmen zu verhindern, betonte Hundt.

Die Verbände müssten Geschlossenheit beweisen und mit einer Stimme sprechen. Zugleich lobte er die Gewerkschaften für ihre maßvolle Politik. „Nur wer genau weiß, wo die Unternehmen der Schuh drückt, kann richtig beraten,“ lobte der Arbeitgeber-Chef den scheidenden Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Schmuck+Uhren, Dr. Alfred Schneider. „Sie waren 30 Jahre lang versierter Experte, Ratgeber und Lotse im Hintergrund.“ Pforzheim ist die Schaltzentrale aller wichtiger Branchenverbände und weiterhin das Zentrum der deutschen Schmuckindustrie.