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Symbolbild: dpa
Symbolbild: dpa
15.02.2019

Arbeitsbelastung in Gastronomie hoch

Stuttgart. Viele Beschäftigte in der Gastrobranche in Südwestdeutschland sehen sich laut einer Umfrage mit einer steigenden Arbeitsbelastung konfrontiert. 81 Prozent der Befragten gaben an, dass die Arbeitsbelastung in den vergangenen Jahren zumindest eher angestiegen sei. „Fast zwei Drittel der Befragten möchten gerne kürzer arbeiten“, sagte der Landesbezirkssekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Alexander Münchow.

Die Gewerkschaft führte die Umfrage im vergangenen Jahr durch, gestern stellte sie die Ergebnisse vor. Die Befragung lief in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland Pfalz und im Saarland, etwas mehr als 1000 Menschen antworteten. Die NGG sieht die Branche in einer Krise, der Fachkräftemangel und die hohe Abbrecherquote bei den Auszubildenden seien dabei hausgemacht. Sie warnt vor einer weiteren Verschlechterung der Verhältnisse, zum Beispiel in Form der möglichen Legalisierung eines Zwölf-Stunden-

Arbeitstages. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hatte zuletzt einen Vorschlag für eine Bundesratsinitiative gemacht.