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Enzkreis-Landrat Karl Röckinger (rechts) am Avantec-Stand mit den Geschäftsführern Uli (links) und Gustav Werthwein.  S. Schwarz
Enzkreis-Landrat Karl Röckinger (rechts) am Avantec-Stand mit den Geschäftsführern Uli (links) und Gustav Werthwein. S. Schwarz
Präsentiert seinen einzigartigen Magnetspann-Block: Adolf Pfeil.
Präsentiert seinen einzigartigen Magnetspann-Block: Adolf Pfeil.
16.09.2016

Ausstellung für Metallbearbeitung: Für Aussteller aus der Region läuft’s gut

Menschen arbeiten Hand in Hand mit Robotern zusammen, die wiederum eine enge Verbindung mit Werkzeugmaschinen eingehen. Mit dem Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) wird die Software zur Steuerung von Maschinen aus der Cloud geladen.

„Wir befinden uns mitten in einer umfassenden digitalen Transformation“, sagt Axel Pols, Chefvolkswirt des Branchenverbandes der Softwarehersteller Bitkom anlässlich der Internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung AMB auf dem Stuttgarter Messegelände (13. bis 17. September).

Rund 70 Unternehmen aus der Wirtschaftsregion Nordschwarzwald sind laut Oberbürgermeister Gert Hager unter den knapp 1500 Ausstellern. Gegenüber der vergangenen Veranstaltung vor zwei Jahren wuchs die Zahl um acht Prozent, wie Messechef Ulrich Kromer erklärte. Aufgrund der großen Nachfrage sei die Bruttofläche von 105 200 Quadratmetern komplett belegt. „Mehr geht nicht“, machte der Messechef deutlich. Mehr nimmt auch die Verkehrsinfrastruktur nicht auf. Ein Teil der insgesamt 90 000 erwarteten Besucher muss quälend lange Staus in Kauf nehmen. Alleine am Donnerstag dauerte die Fahrt von Pforzheim nach Stuttgart drei Stunden. Bei der Rückfahrt waren es 60 Minuten weniger. Entsprechend gereizt traten einige Ankommende ihren Messerundgang an. Es sei nun einmal „eine ganz bedeutende Messe“ mit hohem Zulauf, sagte Adolf Pfeil, Geschäftsführer der Pfeil MagnetspannTechnik GmbH (Mühlacker). Er präsentierte unter anderem seine weltweit einzigartigen Blöcke mit vier magnetischen Spannflächen. Pfeil äußerte sich optimistisch über den AMB-Verlauf. Auch Simon Hörner, Vertriebsleiter der Friedrich Britsch GmbH & Co. KG (Pforzheim), ist guter Dinge, wenngleich erst das Nachmessegeschäft eine klare Aussage über die Auftragslage zulasse. Für Hörner ist die AMB „die mit Abstand stärkste Messe der Branche“. Zudem lobte er neben der hohen Besucherfrequenz das qualitative gute Fachpublikum.

Enzkreis-Landrat Karl Röckinger besuchte einige Firmen seines Landkreises und äußerte sich durchweg positiv über die Resonanz. Für Gustav Werthwein etwa, Gründer und Geschäftsführer von Avantec Zerspantechnik (Illingen), ist klar: „Diese AMB läuft noch besser als die vergangene.“ Geschäftsführer Uli Werthwein bezeichnete die Veranstaltung als wichtig zu Anbahnung von Kontakten, das Nachmessegeschäft sei der nächste wichtige Schritt.

www.messe-stuttgart.de/amb