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Foto: dpa
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17.05.2019

Autozulieferer Mahle will Arbeitsplätze auslagern

Stuttgart. Nach der Ankündigung des Stellenabbaus beim Autozulieferer Mahle fürchtet der Betriebsrat, dass mehr Aufgaben an Dienstleister und eigene Standorte im Ausland wandern. Es würden schon seit längerem Tätigkeiten an Standorte im Ausland vergeben, sagte Gesamtbetriebsratschef Uwe Schwart am Donnerstag.

„Wir befürchten nun natürlich eine verstärkte Verlagerung.“

In einem Informationsschreiben des Gesamtbetriebsrats, das der dpa vorliegt, hieß es, Arbeitsplätze und Tätigkeiten in einigen Bereichen sollten nach Polen oder Indien verlagert werden. Das habe die Geschäftsführung auf einer Betriebsversammlung eingeräumt. Ein Firmensprecher sagte dazu, es stehe noch nicht fest, welche Funktionen konkret wegfielen.

Am Montag hatte der Zulieferer angekündigt, bis Ende 2020 an den Stuttgarter Standorten rund 380 von 4300 Stellen zu streichen.

Der regionale Standort Mühlacker/Vaihingen ist von den Kürzungen nach PZ-Informationen allerdings nicht betroffen.