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Der neue Vorstand des Bundesverbandes Schmuck und Uhren: der künftige Geschäftsführer Guido Grohmann, Präsident Uwe Staib, die Vizepräsidenten Peter Räffle und Adalbert Mayer, die Vorstandsmitglieder Marcus Binder, Karlheinz Karner, Mathias Kohlhammer, Isabelle Mössner, Simon Hall und Michael Harer sowie Oliver Müller und Roland Gerner (von links).  Foto: Ketterl 

BV Schmuck und Uhren bringt internationale Events in die Goldstadt - mit neuem Vorstand

Pforzheim. Die Deutsche Schmuck- und Uhren GmbH, kurz DSU, schreibt keine roten Zahlen mehr. Damit steht der Weiterführung nichts mehr im Wege. Das ist eine von mehreren guten Nachrichten aus der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes (BV) Schmuck und Uhren gestern in den Schmuckwelten Pforzheim. Mit mehr als 100 Teilnehmern, knapp die Hälfte davon stimmberechtigt, folgten der Einladung von BV-Präsident Uwe Staib. Er nannte die DSU „ein wichtiges Instrument für die Mitglieder“. Die Präsentation als Schau- und Verkaufsraum in den Schmuckwelten sei gewissermaßen ein Testmarkt, der dem Juwelier zeige, was beim Verbraucher ankomme und welche Kalkulation möglich sei.

Die DSU GmbH wurde 2002 vom Bundesverband gegründet. Sie übernahm die Aufgabe der seit 1921 bestehenden Ständigen Musterausstellung GmbH. DSU-Ziel ist es, die Produzenten von Uhren, Schmuck, Accessoires oder Zubehör direkt oder indirekt beim Absatz ihrer Produkte zu unterstützen.

Des Weiteren ebneten die BV-Mitglieder gestern die Kooperation mit der Fachvereinigung (FV) Edelmetalle. Wie Staib sagte, werde die FV auch die Interessen des BV auf politischer, wirtschaftlicher und EU-Ebene vertreten. Durch eine beschlossene Satzungsänderung wurde der Vorstand erweitert und damit Vertreter der Fachvereinigung in das Verbandsgremium aufgenommen.

Die scheidende Hauptgeschäftsführerin Ina Zeiher-Zimmermann informierte über die Verbandsbeteiligung am Jubiläum 250 Jahre Goldstadt. Der BV wird demnach eine Reihe bedeutender nationaler und internationaler Kongresse und Fachveranstaltungen nach Pforzheim holen: „Das wirkt sich positiv auf das Image der Goldstadt aus.“ Zudem sei es dazu geeignet, „auf Pforzheim als Zentrum der exportstarken deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie aufmerksam zu machen“, sagte Zeiher-Zimmermann. Ihr Nachfolger ab 15. März wird Guido Grohmann, der auch die Fachgruppe „Uhren“ leitet. Eines seiner Ziele: Die Mitgliederzahl von 200 deutlich zu steigern.

Karina Ratzlaff berichtete über ihre Mitarbeit im internationalen Welt-Schmuckverband Cibjo. Laut Präsident Staib ist diese Arbeit von großer Bedeutung, da die Mitglieder so erfahren würden, was sich – die Branche betreffend – auf internationalem Parkett entwickele.