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Ein Güterzug fährt im Rheintal an einer direkt am Gleisbett platzierten niedrigen Lärmschutzwand vorbei. Foto: Frey

Bahn testet kleinere Lärmschutzwände

Berlin. Die Deutsche Bahn (DB) testet neue Techniken für den Schutz vor Güterwagenlärm. „Beispielsweise sind das niedrige Lärmschutzwände und sogenannte Mini-Schallschutzwände, die direkt an den Gleisen gebaut werden“, sagte am Dienstag der DB-Lärmschutzbeauftragte, Andreas Gehlhaar.

Damit wären die meterhohen grauen Aluschallschutzwände bei Wohnbereichen künftig vielleicht nicht mehr überall nötig. Auch Schienenstegdämpfer sollen getestet werden.

Derzeit werden in einem vom Bund finanzierten und bereits laufenden Projekt rund 30 Techniken zur Lärmminderung erprobt, wie es von der Bahn hieß. Viele der Modelle sollen in diesem Jahr an Streckenabschnitten zwischen München und Regensburg sowie zwischen Berlin und Cottbus errichtet werden. Danach soll es Messungen geben. Das Projekt laufe bis Ende 2020.

Vor Jahren hatte die Bahn schon einmal ähnliche kleine Lärmschutzwände im Mittelrheintal getestet. Die Region gilt in Deutschland als besonders lärmbelastet durch den Bahnverkehr. Lärm durch Verkehr ist vielerorts für Anwohner ein Reizthema. Neben den Schutzwänden sollen leiser rollende Güterwagen helfen, den Lärm beim Schienenverkehr in Deutschland zu mindern.