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Stratec hat im ersten Halbjahr 2022 deutlich weniger Umsatz gemacht als im Vorjahreszeitraum. 

Birkenfelder Medizintechnik Konzern Stratec will Rückstand im Jahresverlauf aufholen

Birkenfeld. Der Birkenfelder Medizintechnik-Konzern Stratec hat im ersten Halbjahr mit 137,2 Millionen Euro deutlich weniger Umsatz (minus 11,9 Prozent) gemacht als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang sei im Wesentlichen auf die im Vorjahr pandemiebedingt hohe zusätzliche Nachfrage nach molekulardiagnostischen Laborkapazitäten zurückzuführen.

Daneben seien vor dem Hintergrund einer weiter verschärften Situation in der Lieferkette über die letzten Monate deutliche Lieferrückstände entstanden, teilt das Unternehmen mit. Der Umsatz mit Analysensystemen reduzierte sich im ersten Halbjahr folglich um rund 23,6 Prozent, während beim Geschäft mit Serviceteilen und Verbrauchsmaterialien ein Rückgang von 3,6 Prozent zu verzeichnen war. Während die Umsätze mit Lösungen für den Bereich der Immunhämatologie im zweistelligen Bereich zulegten.

Stratec erwartet die im ersten Halbjahr 2022 entstandenen Lieferrückstände innerhalb der nächsten Monate aufholen zu können. Zudem sei aufgrund von Produkteinführungen eine deutliche Belebung der Umsatzdynamik im zweiten Halbjahr 2022 zu erwarten. Vor diesem Hintergrund und auf Basis aktueller Bestellungen sowie Bestellprognosen seitens der Kunden bestätigt Stratec seine Finanzprognose für das Geschäftsjahr 2022 und erwartet einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Die Mitarbeiterzahl weltweit stieg leicht auf 1429. 

Lothar Neff

Lothar Neff

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