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Peter Wagner und Richard Eberhardt (von rechts) haben eine Tagung des Global Passenger Network nach Pforzheim geholt. Foto: Essig
Peter Wagner und Richard Eberhardt (von rechts) haben eine Tagung des Global Passenger Network nach Pforzheim geholt. Foto: Essig © privat
11.03.2008

Busunternehmen aus aller Welt tagen in Pforzheim

PFORZHEIM. Deutschland ist zum ersten Mal Gastgeber der halbjährlich stattfindenden Tagungen des Global Passenger Network (GPN – globales Netzwerk für Reisende) - ein Zusammenschluss namhafter Busunternehmen aus Europa, Asien und den USA. Vom 17. bis 20. März treffen sich die Vertreter der großen Busunternehmen aus 18 Nation in Pforzheim.

„Wir sind im Moment wohl der einzige Zusammenschluss von mittelständischen Busunternehmen aus der ganzen Welt, die sich in Form einer Firma gegründet haben“, beschreibt Peter Wagner, GPN-Vorstandsmitglied und Geschäftsführer von „Eberhardt-Reisen“ (Pforzheim/Engelsbrand), die internationale Vereinigung. Bei der Tagung in Pforzheim steht vor allem die Aufnahme von neuen Busunternehmen aus Litauen, Schweden, Türkei, Jamaika, Lettland, Norwegen und Island im Blickpunkt.

„Wir haben sehr strenge Aufnahmekriterien. Qualität und Sicherheit sowie wirtschaftliche Solidität sind die wesentlichsten Kriterien, die berücksichtigt werden“, sagt Wagner. So hätten die Kunden der GPN-Unternehmen „weltweit die Garantie für einheitliche und nachvollziehbare Qualitäts- und Sicherheitsstandards“.

Jeder Antrag auf eine GPN-Mitgliedschaft wird von einem bereits zum Netzwerk gehörenden Busunternehmen unterstützt. In diesem Jahr wird „Eberhardt-Reisen“ den Beitritt des türkischen Unternehmens sehr stark fördern.

GPN will Qualität, Sicherheit und Kreativität bei Busreisen und Passagiertransporten ausbauen und wahren und das Busfahren noch attraktiver gestalten. Das sollen zum Beispiel eine einheitliche Qualität der Busse, ein spezielles Fahrertraining oder bestimmte Sicherheitsstandards garantieren. Zudem strebe das internationale Netzwerk, so Wagner, eine weitere Entwicklung der eigenen Produkte im Bereich Tourismus und Reiseangebote an.

Nach Bologna, London, Madrid und Orlando nun Pforzheim – für Wagner ist das durchaus keine Ausnahme in der Reihe der Tagungsorte. „Der Standort Deutschland und speziell Baden-Württemberg ist ein Spitzenstandort der Omnibusindustrie“, sagt Wagner. Das „Ländle“ sei aber auch ein touristischer Anziehungspunkt, zumal der Schwarzwald ein Markenname mit hohem Bekanntheitsgrad sei. Und, so Wagner: „Schließlich wollen wir selbst vor allem für Pforzheim etwas bewegen und unseren Mitgliedern zeigen, was die Goldstadt und die Region zu bieten hat.“ Wagner wertet die Tagung als „Standortförderung par excellence“.