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Alle Hände voll zu tun hat diese Postmitarbeiterin. Foto: Wüstneck
Alle Hände voll zu tun hat diese Postmitarbeiterin. Foto: Wüstneck
28.12.2017

Der Kampf um den Brief: Vor 20 Jahren trat das Postgesetz in Kraft

Berlin. Ein Brief, der von Herzen kommt, handgeschrieben. An die große Liebe in der weit entfernten Stadt, die fortgezogene Kindergartenfreundin, die Eltern in der Heimat… romantische Erinnerungen an eine vergangene Zeit?

Post kommt heute meist elektronisch. Per E-Mail, Whatsapp oder Facebook. Doch Briefe gibt es immer noch. Und zugestellt werden sie nach wie vor an sechs Tagen die Woche, „von der Hallig bis auf die Alm“, wie ein Postsprecher formuliert. Jahrzehntelang war die Deutsche Post dafür praktisch alleine zuständig. Ihr staatliches Monopol verlor sie schrittweise erst seit 1998 mit dem Inkrafttreten des Postgesetzes. Das wird am 1. Januar 20 Jahre alt.

Seither ist die Deutsche-Post-Gruppe zwar immer noch das einzige Unternehmen, das im gesamten Bundesgebiet Briefe zustellt - und als sogenannter Universaldienstleister auch überallhin zustellen muss. Doch längst versuchen zahlreiche Wettbewerber mit weniger Reichweite der Post Konkurrenz zu machen. Wie erfolgreich sind sie damit, zwei Jahrzehnte nach dem Anfang vom Ende des Briefmonopols?

„Der Marktanteil der Deutschen Post ist immer noch enorm hoch“, sagt Walther Otremba, Vorsitzender des Bundesverbands Briefdienste in Berlin. Daten der Bundesnetzagentur zufolge kommt die Deutsche-Post-Gruppe im laufenden Jahr auf einen Anteil von rund 83,5 Prozent. „Den Rest teilen sich rund 50 relevante alternative Briefdienstleister.“ „Von nachhaltigem, sich selbst tragendem Wettbewerb kann damit noch keine Rede sein.“ In dieselbe Kerbe schlägt auch die Monopolkommission, die die Bundesregierung in Wettbewerbsfragen berät: Noch immer genieße die Deutsche Post Privilegien wie die Umsatzsteuerbefreiung bei Universaldienstleistungen. Kritisch sieht die Kommission, dass der Bund mit 20,9 Prozent weiter die meisten Anteile hält.

helmut
28.12.2017
Der Kampf um den Brief: Vor 20 Jahren trat das Postgesetz in Kraft

Ein Chaos folgt dem anderen. Dem Paket, Telefon-und Energiechaos mit zig Anbietern soll das mit den Briefen folgen. Alles natürlich zum Vorteil der Verbraucher der bei Allem enorm viel sparen soll. Alles zugunsten einer Clique die sich hier eine goldene Nase verdient und auf dem Rücken der Beschäftigten. Ob der Verbraucher etwas spart und glücklicher damit ist muss man bezweifeln. Für diejenigen die alles ausnutzen auf jedem Fall. Weil die, mangels Alternative, sich diebisch freuen wenn sie ...... mehr...

rostiger ritter
28.12.2017
Der Kampf um den Brief: Vor 20 Jahren trat das Postgesetz in Kraft

Das Ende ist nah. Hugh. helmut hat gesprochen.... mehr...

rostiger ritter
28.12.2017
Der Kampf um den Brief: Vor 20 Jahren trat das Postgesetz in Kraft

[QUOTE=Pforzheimer Mädchen;292727]Sie armer Troll. Sie suchen doch nur Streit.[/QUOTE] Aufhören ist eine Kunst... Die der [B]Zombiekiller[/B] noch nie beherrschte. ;) mehr...

Faelchle
28.12.2017
Der Kampf um den Brief: Vor 20 Jahren trat das Postgesetz in Kraft

Unter dem Namen der Post, konnte die Gewerkschaft noch organisiert Forderungen durchsetzen. Jetzt ist alles aufgegliedert, größtenteils ohne gut organisierte AN Vertretung und somit sind viele Verwerfungen entstanden. Helmut hat da nicht ganz unrecht. mehr...