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22.03.2016

Deutsche immer reicher

Frankfurt. Die Menschen in Deutschland werden vermögender – zumindest im Schnitt. Das ist ein Ergebnis der Bundesbank-Studie „Private Haushalte und ihre Finanzen“ (PHF), die die Notenbank zum zweiten Mal durchgeführt hat und deren Daten am Montag veröffentlicht wurden. 4461 repräsentativ ausgewählte Haushalte gaben von April bis November 2014 Auskunft zu ihrem Vermögen und ihren Schulden.

Hochgerechnet auf 40 Millionen Haushalte ergibt sich ein durchschnittliches Bruttovermögen von 240.200 Euro. In der ersten Erhebung für das Jahr 2010 waren es noch 222.200 Euro. Abzüglich von Schulden bleibt ein Nettovermögen von 214.500 (2010: 195.200) Euro. Weil Extremwerte die Durchschnittswerte stark beeinflussen, halten die Bundesbank-Forscher eine andere Auswertung für aussagekräftiger: den sogenannten Medianwert. Dabei werden die Haushalte in eine reichere und eine ärmere Hälfte geteilt. Diese Medianwerte liegen dann deutlich niedriger als die Durchschnittswerte: brutto bei 77.200 (2010: 67.900) Euro, netto bei 60.400 (51.400) Euro.