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Die Weltwirtschaft balanciert in düsteren Zeiten. Wie düster es wird – da gehen die Meinungen der Experten auseinander.   Foto: Symbolbild: Adobe Stock

Drahtseilakt der Wirtschaft: Steht der Welt eine der schwersten Rezessionen bevor oder beginnt nach Corona das Jahrzehnt der Solidarität?

Pforzheim. Die europäischen Grenzen sind offen – doch noch immer stockt der internationale Warenverkehr. Auch der Arbeitsmarkt erodiert. Fest steht: Die Weltwirtschaft balanciert in düsteren Zeiten. Wie düster es wird – da gehen die Meinungen der Experten auseinander. Es droht ein „Jahrzehnt der Verzweiflung“, sagt Star-Ökonom Nouriel Roubini von der New York University. Er sehe weder eine V-förmige Erholung, also einen abrupten Absturz und einen schnellen Aufschwung, noch eine U-Form, eine Rezession gefolgt von einer nur langsam an Fahrt gewinnenden Erholung. Sondern die L-Entwicklung – eine Depression. Die gab es schon einmal in der Geschichte. Sie begann mit dem Börsencrash im Oktober 1929 und dominierte die 30er-Jahre. Armut, politische Krisen, Deflation. Auch der heutigen Welt könnte dieses Szenario drohen.

Erleben wir also eine Parallele? Für Wirtschaftsprofessor Dirk Wentzel von

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