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Interessierte Zuhörer, darunter Rektor Professor Andreas König und Professor Alexander Häntzschel (Mitte). Foto: Becht
Interessierte Zuhörer, darunter Rektor Professor Andreas König und Professor Alexander Häntzschel (Mitte). Foto: Becht
09.11.2016

Drei Tage stehen bei der SRH Hochschule Calw Facebook&Co im Fokus

Calw. Inwiefern kann YouTube von Unternehmen genutzt werden? Ist ein Shitstorm eine Gefahr oder eine Chance? Und was ist eigentlich ein Meme? Um diese und weitere Fragen rund um die sozialen Medien geht es bei den „Social Media Days“ der SRH Hochschule Calw, das von mehr als 70 Studierenden selbstständig organisiert wurde. In 20 Workshops der Studentinnen und Studenten sowie verschiedenen Vorträgen von hochkarätigen Experten wird den jungen, medieninteressierten Besuchern seit Montag und noch bis heute Mittag ein informativer und spannender Einblick in die Welt der sozialen Medien geboten. Ziel ist es, den jungen Menschen die sozialen Medien mit all ihren Facetten näherzubringen.

Am Montag standen insbesondere die sozialen Medien im Journalismus auf dem Programm. Hierzu waren unter anderem Social-Media-Chefs von SWR, „Bild“ und dem „Focus“ zu Gast.

Magnus Schlecht, Chefredakteur der „Pforzheimer Zeitung“, hielt einen Vortrag über die Aktivitäten des Pforzheimer Medienhauses in den sozialen Netzwerken, insbesondere bei Snapchat.

Unternehmenskommunikation und Marketing in Verbindung mit sozialen Medien wurden gestern und werden heute behandelt. Gestern bereits fanden Vorträge von Mitarbeitern der Bertelsmann Stiftung, Daimler und Condor Gehör, heute sind Experten von Arvato und Bosch zu Gast. „Es läuft gut“, freut sich Alexander Häntzschel, verantwortlicher Betreuer der Social Media Days. Bis zu 180 Interessierte hätten das Event bisher besucht. Was ihn überrascht habe, war, dass nicht nur die Expertenrunden, sondern auch die Workshops der Studierenden sehr gefragt waren. Das habe vermutlich zwei Gründe, vermutet Häntzschel: „Zum einen sind die Themen top, zum anderen die jungen Besucher sehr interessiert daran, was Gleichgesinnte über die sozialen Medien denken.“

Die Rückmeldungen der Besucher seien „durchweg positiv“, wie Jürgen Th. Müller, Dozent der Hochschule und Geschäftsführer von TV-BW Medienproduktionen, einer Tochterfirma der „Pforzheimer Zeitung“, betont. Müller begleitet zwölf Workshops und zeigt sich sehr beeindruckt darüber, was die Studierenden alles auf die Beine gestellt hätten. „Sie haben sich auf unterschiedlichen Ebenen kreativ eingebracht“, staunt Müller und zählt auf: Flyer, Videos, Poster – sogar eine Live-Übertragung auf Facebook habe es gegeben. Also ganz im Sinne der Idee hinter den sozialen Medien.