760_0900_111557_118959508.jpg
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt wegen möglicherweise unzulässiger Funktionen einer Getriebesoftware gegen Mitarbeiter des Autozulieferers ZF.  Foto: dpa 

Ermittlungen gegen Mitarbeiter von Autozulieferer ZF

Stuttgart. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt wegen möglicherweise unzulässiger Funktionen einer Getriebesoftware gegen Mitarbeiter des Autozulieferers ZF. Es gehe um den Verdacht des Betrugs und der mittelbaren Falschbeurkundung, sagte ein Sprecher der Behörde gestern.

Die Software könne Funktionen enthalten, die zu unzutreffenden Verbrauchs- und Emissionswerten bei Fahrzeugtests auf dem Prüfstand führen könnten. Zudem läuft ein Bußgeldverfahren gegen das Unternehmen. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits 2019 einen entsprechenden Prüfvorgang eingeleitet. Die Ermittlungen richten sich nach Angaben der Behörde gegen zwei namentlich bekannte Mitarbeiter der mittleren Managementebene sowie weitere, noch nicht bekannte Mitarbeiter.