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Aussteller der ersten Stunde: Die Ispringer Firma Koch-Technik stellt schon seit 30 Jahren auf der Fakuma aus. © Neff
20.10.2011

Fachmesse Fakuma: Alles Kunststoff - oder was?

„Die Erwartungen der Fakuma-Aussteller sind hoch und wurden nicht enttäuscht“, so die Zwischenbilanz von Jens Mohrmann, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung (WFG) Nordschwarzwald nach den ersten drei von fünf Messetagen. Das liegt sicherlich auch am reibungslosen Zusammenspiel von großen und kleinen Netzwerk-Firmen. Die Fakuma endet am morgigen Samstag.

{element0Insgesamt 400 Unternehmen in der Region Nordschwarzwald beschäftigen sich intensiv Kunststofftechnik. 40 davon stellen noch bis Samstag auf der Fachmesse Fakuma aus. Kunststoff ist als moderner Werkstoff aus der Industrie heute nicht mehr wegzudenken. Die Menschen kommen damit tagtäglich damit in Berührung: Morgens klingelt der Radiowecker, wir bestätigen den Lichtschalter, benutzen kurz darauf die Zahnbürste und die Kaffeemaschine. Der Anteil von verarbeiteten Kunststoffen im Automobilbau soll in den kommenden Jahren von 25 auf 40 Prozent wachsen. „Die Auftragsbücher sind prall gefüllt“, freut sich Joachim Volz von der Stanztechnik-Schmiede Härter aus Königsbach-Stein.

Innovation am Gemeinschaftsstand Innonet aus dem Nordschwarzwald: Schutz vor Plagiaten verspricht ein chemisches Additiv, das dem Kunststoff gleich bei der Verarbeitung beigemischt wird und so den Herkunftsnachweis ermöglicht. Die Produkt-DNA verrät, ob das Kunststoffteil tatsächlich von einem bestimmten Hersteller stammt.