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Symbol foto: Juan Aunión - stock.adobe.com 

Festgefahrene Tarifverhandlungen: In der Metallindustrie stehen Zeichen auf Streik

Stuttgart/Pforzheim. In den festgefahrenen Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie im Südwesten hat die IG Metall Warnstreiks für die kommende Woche angekündigt.

Nachdem auch die dritte Gesprächsrunde mit der Arbeitgeberseite am Donnerstag in Leinfelden-Echterdingen ergebnislos und ohne große Annäherung verlief, rief die Gewerkschaft die Arbeitnehmer zu befristeten Arbeitsniederlegungen vom 2. März an auf. Baden-Württembergs IG-Metall-Chef Roman Zitzelsberger kündigte an, die Warnstreiks würden „sichtbar“ und „spürbar“ werden. Der Arbeitgeberverband Südwestmetall kritisierte den Schritt. Die IG Metall fordert unter anderem vier Prozent mehr Geld – entweder in Form von Lohnsteigerungen oder als zumindest teilweisen Ausgleich, wenn ein Betrieb in der Krise die Arbeitszeit reduziert.„Die von Südwestmetall angestrebten Verschlechterungen im Flächentarif wird es mit der IG Metall definitiv nicht geben“, erklärte die 1. Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim/Enzkreis, Liane Papaioannou, anlässlich der Informationsaktivitäten in den regionalen Betrieben. Man erreiche die Beschäftigten vielfach auch online.