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Matthias Machnig (von links) überreicht OBE-Chef Peter Specht und Professor Carlo Burkhardt den Rohstoffeffizienz-Preis. Rechts Professor Watzel. Foto: MICHALKO
Matthias Machnig (von links) überreicht OBE-Chef Peter Specht und Professor Carlo Burkhardt den Rohstoffeffizienz-Preis. Rechts Professor Watzel. Foto: MICHALKO
26.01.2018

Firma OBE für Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Ispringen. Staatssekretär Matthias Machnig vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in Berlin die Träger des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises 2017 ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurde die OBE Ohnmacht & Baumgärtner GmbH & Co. KG aus Ispringen für ihr Forschungsprojekt „REProMag – Ressourceneffiziente Herstellung von Hartmagneten auf Basis Seltener Erden“. Dabei geht es um die Herstellung hochpräziser Permanentmagnete für Sensor- und Elektromotorenanwendungen aus Recyclingmaterial.

Der langjährige technische Geschäftsführer Professor Carlo Burkhardt erläuterte die Chancen dieses europäischen Forschungsprojekts: „Die ausgezeichneten Ergebnisse, die bei magnetischen Werkstoffen erzielt wurden, lassen sich auf andere Hochleistungswerkstoffe wie Titan- und Nickelbasislegierungen übertragen“, so Burkhardt, was auch für Medizintechnik- und Luftfahrtindustrie interessant sei. Weitere Preisträger sind die Firma Cronimet Envirotec aus Bitterfeld (Projekt „Aufbereitung metallhaltiger Schlämme“) und die BTS GmbH aus Weilheim für ihr Turboladerprogramm. In der Kategorie Forschungseinrichtungen wurde das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung aus Stuttgart ausgezeichnet.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD): „Eine nachhaltige und sichere Versorgung mit Rohstoffen für die industrielle Produktion ist für den Standort Deutschland entscheidend. Dafür brauchen wir eine umweltverträgliche Gewinnung von Primärrohstoffen, einen intelligenten und sparsamen Einsatz von Materialien in der Produktion sowie die Rückgewinnung von Wertstoffen.“