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Kalligrafiekünstlerin Sigrid Artmann demonstriert, wie schön man mit den „Goldstücken“ von Otto Hutt schreiben kann.  FAULHABER
Kalligrafiekünstlerin Sigrid Artmann demonstriert, wie schön man mit den „Goldstücken“ von Otto Hutt schreiben kann. FAULHABER
22.06.2017

Firma Otto Hutt aus Königsbach-Stein - Edle Schreibgeräte zum Jubiläum

Rund um den Globus sind Schreibgeräte von Otto Hutt bei Liebhabern meisterlicher Handwerkskunst gefragt. Nun hat das Königsbacher Unternehmen, Sponsor des Jubiläums „250 Jahre Goldstadt“, eine Sonderedition zu eben diesem Anlass aufgelegt.

Mit der Sonderedition „250 Jahre Goldstadt“ drücke Otto Hutt die Verbundenheit mit den Werten aus, die auch die Goldstadt Pforzheim berühmt gemacht haben, so Marco Frey, zusammen mit seiner Schwester Nicole Klingel und Vater Dietmar Frey Geschäftsführer des Familienunternehmens, bei der Vorstellung des „Goldstücks.“ Folgende Werte würden sich darin wiederfinden: höchste Material- und Fertigungsqualität auf meisterlichem Niveau, mit einer Linienführung, die ihresgleichen suche. Streng limitiert auf 250 Stück stelle das Schreibgerät gleichermaßen Schmuckstück und ein Stück Zeitgeschichte dar. Zur Sonderedition wird der Entwurf durch das eingravierte Jubiläumslogo, zum Unikat hingegen durch einen persönlichen Zahlencode auf der Kappe, mit dem das Goldstück eindeutig identifiziert werden kann. Weitere Highlights wie die aufwendige Mehrfach-Lackierung, deren Entwicklung drei Jahre in Anspruch genommen hat, der besondere und aus einer Form gefräste Federclip und die im eigenen Hause veredelte Feder als Herzstück des Füllers strahlen Eleganz und Wertigkeit aus. Und auch die Tinte des Füllers ist nicht alltäglich: Eine der verwendeten Spezialmischungen enthält Spuren von Gold, eine andere riecht nach Rosen.

Wie schön man damit auch schreiben kann, demonstrierte Sigrid Artmann, Kalligrafiekünstlerin aus Ludwigsburg. Während sie den Gästen – unter ihnen Gerhard Baral, Gesamtkoordinator des Goldstadt-Jubiläums – ihre Kunst mit Schreibgeräten von Otto Hutt vorführte, erfuhren die Besucher bei einem Rundgang durch die Betriebsgebäude alles über deren Herstellung. Dabei sind rund 150 bis 200 Arbeitsgänge notwendig – allein das computergesteuerte Guillochieren erfordert 35 Arbeitsgänge – bis so ein hochwertiges Schreibgerät etwa bei Tiffany in New York angeboten werden kann. Überwiegend dafür werden in Königsbach jährlich 20 Tonnen Silber verarbeitet.

Im Jahre 1920 gründete Otto Hutt sein Unternehmen für Taschengebrauchsartikel und edle Schreibgeräte aus Silber. Heute ist es ein Tochterunternehmen der Robert E. Huber GmbH in Königsbach. Rund 70 Mitarbeiter sind dort insgesamt beschäftigt.

Erhältlich ist die Otto Hutt-Jubiläums-Edition exklusiv in den Schmuckwelten Pforzheim