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Hochbetrieb bei Gellner aus Wiernsheim: Sarah Hill aus North Carolina lässt sich von Irina Reister die Perlenkreationen zeigen.
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Gute Freunde: Gunther und Oana Krichbaum auf Messebesuch bei Roland und Chris Rauschmayer.  privat
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Nach einem Jahr Pause wieder in München: Franziska von Drachenfels mit ihrem verspielten Schmuck.
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Neue Vakuum-Beschichtungsverfahren für Aluminium und Titan hat Heimerle + Meule, hier Nicole Sigrist, entwickelt.
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16.02.2016

Firmen aus Pforzheim und Enzkreis auf der Schmuckmesse Inhorgenta

Selten stand die Inhorgenta so im Blickpunkt der Öffentlichkeit wie in diesem Jahr. Zwar hatte sich die Messeleitung gegen eine Öffnung für Privatbesucher ausgesprochen, dafür sorgte ein Staraufgebot für die notwendige Außenwirkung der Fachmesse für Schmuck und Uhren. Bei der glamourösen Opening-Show sorgten nicht nur funkelnde Schmuckstücke für Aufsehen, sondern eben auch berühmte Models wie Nadja Auermann (44). Und das breite Medien-Echo zeigt, welchen Stellenwert Schmuck und Uhren in der Berichterstattung haben kann, wenn die Präsentation stimmt.

26.000 Besucher

An den vier Messetagen kamen (wie im Vorjahr) rund 26.000 Fachbesucher aus 75 Ländern, um sich über Neuheiten, Trends und Entwicklungen der Branche zu informieren. Die größten Besuchergruppen kamen aus Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz, Niederlande, Spanien und Großbritannien. Vertreten waren unter anderem auch Russland, China und Israel. Diese Internationalität wurde zuletzt vermisst. „Unser handgefertigter Schmuck gehört nicht in den Safe, sondern soll zu jeder Gelegenheit getragen werden“, hatte Geschäftsführer Frank Maier von der Birkenfelder Manufaktur Leo Wittwer, der auch im Ausstellerbeirat sitzt, im Vorfeld der Inhorgenta gefordert. Und die Münchner Messegesellschaft hat ihre Hausaufgaben gemacht. Das neue luxuriöse Konzept kam bei Fachbesuchern und Ausstellern gleichermaßen bestens an.

Lob für die Messeleitung

Das bestätigte am Montag auch Ina Zeiher-Zimmermann, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands (BV) Schmuck & Uhren mit Sitz in der Goldstadt. Immerhin 80 der insgesamt 940 Aussteller (Vorjahr 1055) auf der Inhorganta kamen aus Pforzheim und dem Enzkreis. „Die Rückmeldung unserer Mitgliedsfirmen war durchweg positiv, egal ob Uhren- oder Schmuckhersteller oder Großhändler.“ Die großen Anstrengungen der Messeleitung und das hochwertige Ausstellungskonzept wurden positiv aufgenommen. „Es wurden im vergangenen Jahr viele Gespräche mit Ausstellern und Besuchern geführt und deren Vorstellungen umgesetzt“, ergänzte Zeiher-Zimmermann.

Ein stilvolles Forum fanden die Pforzheimer Trauringhersteller in der Halle B1, wo hochwertiger Schmuck glanzvoll präsentiert wurde. Zwar zeigten sie in München ihre neuesten Kollektionen, doch in den Köpfen bereiten sie sich schon auf das Pforzheimer Schmuckjubiläum 2017 vor. Glamouröse Events sollen die Lust und das Besucherinteresse auf 250 Jahre Schmuck und Uhren in der Goldstadt wecken.

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