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Firmenchef Bernd Müller (von links) mit Kay Müller, Wolfgang Westphal, Sebastian Rodemer und Armin Müller vor dem Firmengebäude in Königsbach.  Foto: IMO 

Führungsriege bei IMO stellt sich neu auf - Ablöse in der Geschäftsleitung

Königsbach-Stein. Ausgelöst durch die Corona-Pandemie sind auch bei IMO krisenbedingt die Umsätze zurückgegangen und die Mitarbeiter teils in Kurzarbeit. Doch das Unternehmen schaut entschlossen nach vorne und nutzt die auftragsärmere Zeit, um Mitarbeiter zu qualifizieren. „Es finden umfassende Qualifizierungsmaßnahmen für die Mitarbeiter in Qualität, Umwelt und Lean Management statt, diese werden wir um den Schwerpunkt Digitalisierung ergänzen“, erklärt Firmenchef Bernd Müller.

Nächste Woche werden bei der IMO Oberflächentechnik GmbH in Königsbach-Stein auch in der Geschäftsleitung die Weichen neu gestellt. Nach über 25-jähriger Betriebszugehörigkeit tritt der langjährige Sprecher der Geschäftsleitung, Wolfgang Westphal, seinen Ruhestand an. Westphal verantwortete bei IMO seit vielen Jahren die Bereiche Bandgalvanik, Qualität, Technik, Instandhaltung und Logistik. In den Anfangsjahren von 1983 bis 1995 war er als Abteilungsleiter in der Bandgalvanik tätig. Dann wechselte er für einige Jahre das Unternehmen und kehrte im März 2007 zu IMO zurück. Zunächst in der Funktion als Betriebsleiter, 2011 erhielt er die Prokura und von 2015 bis Juni 2020 war er Mitglied und Sprecher der Geschäftsleitung. „Er war eine tragende Säule unseres bisherigen Unternehmenserfolgs. Geschätzt von Kunden, Belegschaft und nicht zuletzt von der gesamten Familie Müller“, sagt Geschäftsführer Bernd Müller. Kennengelernt haben sich beide im Jahr 1979, als sie an der Goldschmiedeschule in Pforzheim die Ausbildung zum staatlich geprüften Galvanotechniker absolvierten.

Zum 15. Juli 2020 übernimmt nun der 57-jährige Diplom-Ingenieur Sebastian Rodemer als Mitglied der Geschäftsleitung den Aufgabenbereich von Westphal. Zuletzt war er als Werksleiter in einem Industriebetrieb der Anlagen- und Verfahrenstechnik für internationale Automobilzulieferer mit 520 Mitarbeitern im Großraum Heidelberg tätig. Mit Rodemer habe IMO einen Fachmann für Prozessoptimierung und Change Management gewinnen können, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit sieht man sich gut gerüstet für die Technologiewende in der Automobilbranche. Hier sei eine Verlagerung zu Hybrid- und Elektroantrieben zu erkennen.

Lothar Neff

Lothar Neff

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