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Der goldene Glanz am deutschen Zentrum der Schmuckindustrie soll im Jahr 2017 in die ganze Welt getragen werden. Im Bild: Die Models Anastasia und Laura (von links) präsentieren in den Schmuckwelten Produkte der Traditionsbranche.
Der goldene Glanz am deutschen Zentrum der Schmuckindustrie soll im Jahr 2017 in die ganze Welt getragen werden. Im Bild: Die Models Anastasia und Laura (von links) präsentieren in den Schmuckwelten Produkte der Traditionsbranche.
03.09.2015

Geburt der Goldstadt gebührend feiern

Was ist für das große Jubiläum „250 Jahre Schmuck, Uhren und Design aus Pforzheim“ geplant? Welches Budget steht dem Jubiläumskoordinator zur Verfügung? Reichen die finanziellen Mittel aus, um aus den Feierlichkeiten eine nachhaltige Imagewirkung über die Grenzen der Region hinaus zu erzielen? Wie steht die Traditionsbranche hinter ihrem Jubiläum und welche Rolle spielen die Nachfolgebranchen bei den Vorbereitungen für die Feier zum 250-Jährigen?

Pforzheim. Designer-Stadt Pforzheim – ist das eine übertriebene Aussage oder längst eine Tatsache, auf die man mit Stolz verweisen kann?

Diese und weitere Fragen sollen heute Abend bei einer öffentlichen Diskussionsrunde im Parkhotel Pforzheim beantwortet werden. Darüber hinaus stehen viele weitere Fragen auf dem Plan.

Blick zurück: Der offizielle Gründungstag der Schmuck- und Uhrenindustrie wird auf den 6. April 1767 datiert. Den Analen zufolge erhielt damals der Franzose Jean François Autran die Erlaubnis zur Errichtung einer Taschenuhrenfabrik. Im selben Jahr folgte die Erlaubnis zur Erweiterung in eine Schmuck- und Feine-Stahlwaren-Fabrik. Viele weitere Unternehmensgründungen folgten. Der Rest ist bekannte Geschichte: Die Goldstadt ward geboren.

Blick nach vorne: Am 250. Jahrestag von Autrans erster Gründung – also im April 2017 – ist unter anderem geplant, auf dieses Ereignis mit der Eröffnung des Technischen Museums hinzuweisen.

Allerdings plant Jubiläumskoordinator Gerhard Baral die erste von mehreren nachfolgenden Veranstaltungen – sozusagen als Jubiläums-Vorläufer – bereits für den Herbst 2016. Da der ehemalige Geschäftsführer des Kulturhauses Osterfeld – ein anerkannter Event-Experte mit internationalen Kontakten – seine Koordinationstätigkeit erst zu Beginn des kommenden Monats im Rathaus antreten wird, ist klar: Viel Zeit bleibt Baral nicht mehr.

Journalisten von „Blickpunkt Juwelier“ und Pforzheimer Zeitung diskutieren mit Jubiläumskoordinator Gerhard Baral, Juwelier Georg Leicht, C. Hafner-Geschäftsführer Philipp Reisert (Scheideanstalt), Geschäftsführer Eberhard Auerbach-Fröhling (Trauring-Gerstner), Geschäftsführer Hans Peter Barth (egf Trauringe) und Geschäftsführer Marcus Mohr (Victor Mayer). Gäste können sich in der Schlussrunde an dem Gespräch beteiligen.

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