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Die IG Metall setzt in den kommenden Tagen ihre Warnstreiks fort.  Murat
Die IG Metall setzt in den kommenden Tagen ihre Warnstreiks fort. Murat
09.01.2018

IG Metall erhöht den Druck - Protestaktionen in der Region werden schrittweise ausgeweitet

Rund 3000 Porsche-Mitarbeiter machten am Montag in Stuttgart den Anfang. Nachdem am vergangenen Freitag die insgesamt 230 Beschäftigten in den kleineren Werken bei Witzenmann Remchingen und Mahle Behr in Vaihingen die Arbeit in allen Schichten für eine Stunde niedergelegt hatten, folgten ihnen 600 Beschäftigte der Frühschicht und Normalschicht bei Mahle Behr in Mühlacker.

Dies sei notwendig, weil das „Angebot“ der Arbeitgeber von mageren 200 Euro für die Monate Januar bis März 2018 und zwei Prozent für weitere zwölf Monate angesichts der hervorragenden wirtschaftlichen Lage der Branche völlig unangemessen sei, erklärte die 1. Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim Liane, Papaioannou.

„Das Arbeitgeber-Angebot von zwei Prozent ist weltfremd und unverschämt. Die geschlossene Beteiligung der Beschäftigten an den Warnstreiks macht dies mehr als deutlich“, sagte der Betriebsratsvorsitzende Dieter Kiesling von Mahle Behr in der Region Mühlacker. Die IG Metall Pforzheim will mit weiteren Arbeitsniederlegungen den Druck auf die Arbeitgeber zur 3. Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Metallindustrie in Baden-Württemberg am Donnerstag in Böblingen erhöhen, so der Sprecher der IG Metall, Arno Rastetter. Heute soll die Warnstreikwelle nach Pforzheim zu Mapal WWS schwappen. Dort werden die Beschäftigten ebenfalls in allen Schichten die Arbeit eine Stunde früher beenden, ist sich der Betriebsratsvorsitzende Paul Däschle sicher.

Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld und für 3,9 Millionen Beschäftigten die Option, ihre Arbeitszeit befristet auf 28 Wochenstunden senken zu können. Schichtarbeiter, Eltern junger Kinder sowie pflegende Familienangehörige sollen einen Lohnzuschuss erhalten, wenn sie ihre Arbeitszeit reduzieren – was die Arbeitgeber kategorisch ablehnen. Sie bezeichnen die Forderung als unrechtmäßig, weil daraus Ungleichbehandlungen gegenüber Mitarbeitern entstünden, die jetzt schon ohne Ausgleich in Teilzeit arbeiten. Der Chef der IG Metall im Südwesten, Roman Zitzelsberger, hatte die Aussage der Arbeitgeber als Nebelkerze bezeichnet.

Isis
09.01.2018
IG Metall erhöht den Druck - Protestaktionen in der Region werden schrittweise ausgeweitet

Die werden doch nach 35 Jahren EINMAL hart bleiben koennen! Lumpige 2 %le. Die werden immer dreister diese AG-Schmarotzer. Wobei diese Auto-AN sowieso schon die Privilegiertesten sind, die es gibt. in D. mehr...

helmut
09.01.2018
IG Metall erhöht den Druck - Protestaktionen in der Region werden schrittweise ausgeweitet

Für diejenigen die noch an Pressefreiheit glauben. Es vergeht keine Nachricht bei der nicht von den 6% Forderungen und Warnstreiks der IG Metall berichtet wird. Noch nie ist diese Meldung über den Äther gegangen; Einen Euro mehr die Stunde - das ist eine der Forderungen der ... Am Ende der Tarifverhandlungen in jeder Nachricht: Heute ist ein Pilotabschluss in BW zu Stande gekommen. - 2,3 Prozent mehr ab 01.06.2017; - 2,0 Prozent mehr ab 01.04.2018;... mehr...