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Im Tarifkonflikt der deutschen Metall- und Elektroindustrie hat IG-Metall-Chef Jörg Hofmann die geforderten Arbeitszeitverkürzungen mit teilweisem Lohnausgleich verteidigt. Foto: dpa
Im Tarifkonflikt der deutschen Metall- und Elektroindustrie hat IG-Metall-Chef Jörg Hofmann die geforderten Arbeitszeitverkürzungen mit teilweisem Lohnausgleich verteidigt. Foto: dpa
07.12.2017

IG Metall verteidigt Arbeitszeitverkürzungen mit teilweisem Lohnausgleich

Frankfurt. Im Tarifkonflikt der deutschen Metall- und Elektroindustrie hat IG-Metall-Chef Jörg Hofmann die geforderten Arbeitszeitverkürzungen mit teilweisem Lohnausgleich verteidigt. Die Arbeitgeber seien gesellschaftlich verpflichtet, es Arbeitnehmern zu ermöglichen, Kinder zu betreuen oder Angehörige zu pflegen, sagte der Gewerkschafter vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde in der Metall- und Elektroindustrie. Bei einer Funktionärskonferenz in Pforzheim hatte er die Metaller auf die Tarifrunde eingestimmt.

Am 14. Dezember wird in Ludwigsburg verhandelt, wo auch eine Kundgebung stattfindet. Daran nehmen Kollegen aus Pforzheim, Karlsbad, Niefern und Mühlacker teil. Die Arbeitgeber wollen den 3,9 Millionen Beschäftigten eine Einmalzahlung von 200 Euro und ab April eine Tariferhöhung von zwei Prozent zahlen. Die Arbeitszeitverkürzung lehnen sie ab. ne