nach oben
Ob es darum geht, ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu kaufen, die passende Finanzierungsform zu finden oder den richtigen Planer, ob Informationsbedarf zur Energieeinsparung oder über staatliche Fördermittel besteht – bei den rund 40 Ausstellern auf der IMMO 2017 im CongressCentrum Pforzheim erhält man kompetente Antworten.
Ob es darum geht, ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu kaufen, die passende Finanzierungsform zu finden oder den richtigen Planer, ob Informationsbedarf zur Energieeinsparung oder über staatliche Fördermittel besteht – bei den rund 40 Ausstellern auf der IMMO 2017 im CongressCentrum Pforzheim erhält man kompetente Antworten. © Ketterl
Kräftig gebaut wird derzeit nicht nur in den Stadtteilen – wie hier am Westring in Büchenbronn. Die Nachfrage nach Eigentum ist groß, wie der Hinweis „Nur noch zwei Wohnungen“ auf einem Bauschild auf dem Rodrücken zeigt. Foto: Ketterl
Kräftig gebaut wird derzeit nicht nur in den Stadtteilen – wie hier am Westring in Büchenbronn. Die Nachfrage nach Eigentum ist groß, wie der Hinweis „Nur noch zwei Wohnungen“ auf einem Bauschild auf dem Rodrücken zeigt. Foto: Ketterl
22.09.2017

IMMO 2017 im CCP: Baugeld ist günstig, „Betongold“ gefragt

Pforzheim. Wer jetzt beschließt, in Wohneigentum zu investieren, wird schnell merken, dass er damit nicht allein ist. Baugeld ist zwar günstig, doch „Betongold“ gefragt – und das treibt die Preise. Über das regionale Angebot informiert am Wochenende die Pforzheimer Immobilienmesse. Die PZ hat sich im Vorfeld der IMMO 2017 bei regionalen Experten umgehört.

Was erwartet die Besucher am Samstag und Sonntag bei der Immobilien-Messe im CCP?

Für angehende Bauherrn oder Kapitalanleger ist die IMMO 2017 eigentlich ein Muss. Vor allem für diejenigen, die nicht viel Zeit investieren können, sich aber dennoch umfassend rund um das Thema „Immobilien“ informieren wollen. Ob es darum geht, ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu kaufen, die passende Finanzierungsform zu finden oder den richtigen Planer, ob Informationsbedarf zur Energieeinsparung oder über staatliche Fördermittel besteht – bei den rund 40 Ausstellern finden Interessenten mit Sicherheit Antworten auf ihre Fragen. An beiden Tagen wird die Pforzheimer Immobilien-Messe begleitet von interessanten Vorträgen, die etwa verdeutlichen sollen, wie der Umgang mit Strom und Wärme durch innovative Techniken und alternativen Energien noch effizienter wird. Aber auch Themen wie „Barrierefreies Wohnen im Alter“ oder „Jetzt von niedrigen Zinsen profitieren“ werden angeschnitten. Die Vorträge finden jeweils im Kleinen Saal des Congress-Centrums (CCP) statt.

Wie schätzen Experten das vorhandene Immobilienangebot ein?

„Schon seit einigen Jahren ist die Nachfrage nach Immobilien in der Region Nordschwarzwald deutlich höher als das Angebot“, bestätigt Sven Eisele von der Sparkasse Pforzheim Calw. Dies gelte insbesondere für Immobilien in urbanen Lagen und Kommunen mit guter Infrastruktur. Ausgelöst und am Laufen gehalten wurde und wird die große Nachfrage durch einen großen Nachholbedarf, Zuzüge, und das historisch niedrige Zinsniveau für Baufinanzierungen, so der Generalbevollmächtigte der Sparkasse. Außerdem nimmt die Zahl der „Veränderer“ – Menschen, die im Hinblick auf Alter und Lebenssituation nochmals ihre Wohnsituation optimieren – weiter zu. „Je nach kundenindividuellen Wünschen hinsichtlich Lage, Alter und Ausstattung, gibt es nach wie vor bezahlbare Immobilien in Pforzheim und der Region“, ergänzt Heiko Schleicher von der Volksbank Pforzheim.

Welche Preissteigerungen sind zu beobachten?

Die Immobilienpreise steigen weiter – das ist die Erkenntnis von Joachim Stamm vom Gutachterausschuss der Stadt Pforzheim. Bis zu zehn Prozent mehr mussten Käufer im vergangenen Jahr für eine Immobilie bezahlen. Insgesamt hat der Gutachterausschuss 1616 Kaufverträge in der Goldstadt ausgewertet. Durchschnittlich wurden 380 000 Euro für ein frei stehendes Ein- oder Zweifamilienhaus bezahlt, weiß Stamm. Die Bandbreite lag bei 264 Verkäufen (Vorjahr 278) zwischen 163 000 und 670 000 Euro. Gebrauchte Eigentumswohnungen (705) wurden ebenfalls mit einem Aufschlag von bis zu zehn Prozent gehandelt. Bei Neubauten (65) betrug das Plus fünf Prozent. Bei den Preisen für Baugrundstücke (117 Verkäufe) ging es um sieben Prozent nach oben. Die Grundstückspreise pro Quadratmeter lagen zwischen 420 Euro (Wolfsberg), 320 (Tiergarten), 440 (Hägenach) und Rodgebiet (470). „Wir verzeichnen nach wie vor eine steigende Tendenz. Treiber dafür ist das attraktive Wohnumfeld, das weiterhin für eine rege Nachfrage auch von außerhalb sorgt, etwa aus den Räumen Stuttgart oder Karlsruhe“, betont Heiko Schleicher. Pforzheim und der Enzkreis sind als Wohnorte sehr gefragt.

Worauf sind die steigenden Preise zurückzuführen?

Je nach Lage und Immobilienart ist die Preisentwicklung unterschiedlich, so Eisele. Außerdem müssen Preissteigerungen aufgeteilt werden in Bestands- und Neubauimmobilien. Bei Neubauten seien Preissteigerungen auch auf höhere Anforderungen an die Bauausführung (ENEV) sowie höhere Lohn- und Materialpreise zurückzuführen. „Trotz aller Preissteigerungen sehen wir in unserem Geschäftsgebiet keine Blasenbildung und gehen von einer weiterhin positiven Wertentwicklung aus.“

Wie viele Verkäufe gab es 2016 und wie läuft es 2017?

„Im Jahr 2016 haben mehr als 500 Immobilien mit einem Volumen von über 110 Millionen Euro nur im Geschäftsgebiet der Sparkasse Pforzheim Calw verkauft“, so Eisele. „Auch 2017 sind wir als regionaler Marktführer in ähnlicher Größenordnung unterwegs.“

thedee
22.09.2017
Experten sehen in der Region noch keine Immobilienblase

das Schlimme an den sogenannten Experten ist halt immer, dass die "schlimme Sachen" erst sehen, wenn´s alle sehen und viel zu spät ist..... wie die " Rate-Agenturen" und Politgutachter und solche Schwätzer.....alles ist gut, solange Schrottimmobilienbesitzer und Politfreunde gemeinsam Mietspiegel ermitteln und die asozialen Schlechtverdiener irgendwohin vertreiben..... natürlich immer christlich und konservativ..... mehr...

powertrommeln rudi
22.09.2017
Experten sehen in der Region noch keine Immobilienblase

Da sind wir wieder, bei dem jahrhunderte alten Streit: Hatte Christus einen Geldbeutel? Bei den heutigen Christen könnte man sogar auf die Idee kommen: Der hatte mehrere.:(... mehr...

Schreiberling
22.09.2017
Experten sehen in der Region noch keine Immobilienblase

Na wer hätte das auch gedacht. In einer Immobilienausstellung wird wohl schwerlich von einer Blase geredet werden, da wären die Provisionen bald futsch. Aber am Horizont zeigt sich schon die leichte Zinserhöhung: Indiz dafür ist die amerikanische Entwicklung: http://www.leitzinsen.info/usa.htm Aber klar ist, steigende Immobilienpreise führen zu steigenden Mieten, steigende Mieten müssen zu höheren Löhnen führen oder sie führen zu Leerstand. Und dann hat ein Vermieter eben eine Immobilie, ...... mehr...