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Christoph Münzer Foto: Löffler
Christoph Münzer Foto: Löffler
03.09.2015

Im Schwarzwald zu Hause, auf dem Globus aktiv

Global und lokal agieren – für mehr als die Hälfte der rund 1000 Mitgliedsunternehmen des Wirtschaftsverbandes Industrieller Unternehmen in Baden (wvib) ist das kein Widerspruch.

Freiburg/Pforzheim Zu den Mitgliedern des Verbandes mit Sitz in Freiburg gehören Unternehmen wie Witzenmann und Kramski (Pforzheim), OBE (Ispringen), Herrmann Ultraschall (Karlsbad) und E.G.O. Oberderdingen – um nur einige zu nennen.

„Globalisierung bedeutet für unsere Mitglieder mehr als nur Export“, erklärt Hauptgeschäftsführer Christoph Münzer. Die Unternehmen produzieren demnach rund um den Globus in ausländischen Werken und sie verkaufen ihre Waren durch mehr als 1200 Vertriebsniederlassungen. Mehrere Tausend Menschen arbeiten laut Münzer an internationalen Standorten der Schwarzwald AG, wie sich der Verband gerne nennt. Das jetzt vom wvib vorgelegte Ergebnis einer Umfrage macht deutlich: „Die Unternehmen im Verband sind in hohem Maße globalisiert, bleiben ihrem Stammsitz im Verbandsgebiet aber treu.“

In Zahlen bedeutet dies: Von den rund 1000 befragten Firmen produzieren 218 im Ausland. Weltweit haben die wvib-Mitglieder 568 Produktionsstandorte in 60 Ländern aufgebaut und geben hier rund 27.000 Menschen einen Arbeitsplatz. 260 wvib-Mitglieder haben ein oder mehrere Vertriebsbüros außerhalb Deutschlands eingerichtet. An diesen 1277 Vertriebsstandorten sind im Schnitt vier bis fünf Menschen beschäftigt. In Summe sind etwa 5600 Vertriebsmitarbeiter weltweit unterwegs, um die Produkte der Schwarzwald AG zu vermarkten. Innerhalb der EU betreiben die wvib-Mitgliedsunternehmen nach Verbandsangaben 176 Produktionsstandorte, in der Schweiz sind es 54. Die meisten außereuropäischen Produktionsstätten (76) befinden sich in den USA, gefolgt von China (75) und Indien (31).

Münzer: „Durch Vertrieb und Produktion im Ausland wird der heimische Standort gestärkt.

www.wvib.de