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Stolz auf das STI (von links): Georg Wellendorff, Oberbürgermeister Gert Hager, Institutsleiter Wolfgang Böhm, Rektor Ulrich Jautz, Sparkassen-Chef Stephan Scholl und Uwe Staib, Präsident des Bundesverbands Schmuck & Uhren.
Stolz auf das STI (von links): Georg Wellendorff, Oberbürgermeister Gert Hager, Institutsleiter Wolfgang Böhm, Rektor Ulrich Jautz, Sparkassen-Chef Stephan Scholl und Uwe Staib, Präsident des Bundesverbands Schmuck & Uhren.
01.07.2016

Innovationen für die regionale Wirtschaft: Schmucktechnologisches Institut feiert 20. Geburtstag

Es begann 1996 mit einem Tisch und ein paar Stühlen, heute ist das Schmucktechnologische Institut (STI) an der Hochschule Pforzheim eine modern ausgestattete Institution für Analysen und Entwicklungen, dessen Bekanntheit weit über die Schmuckindustrie hinausreicht.

Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule Pforzheim, erinnerte am Donnerstag in einem Festakt an dessen Gründung. Vor 20 Jahren als Wissenschaftspartner der Schmuckindustrie ins Leben gerufen, gelte das Institut heute als Paradebeispiel für praxisnahen Wissens- und Technologietransfer. „Der Aufbau und erfolgreiche Betrieb des STI ist maßgeblich auf Professor Wolfgang Böhm zurückzuführen“, so Jautz. Der Ingenieur der Werkstoffwissenschaften gewann rasch das Vertrauen der Partner aus der regionalen Wirtschaft. Das Institut habe sich dank Professor Böhm, der im August in den verdienten Ruhestand geht, zu einer zukunftsträchtigen Einrichtung entwickelt, lobte Oberbürgermeister Gert Hager. Stephan Scholl, Chef der Sparkasse Pforzheim Calw, die das STI großzügig fördert, sprach stellvertretend für den Gründerkreis aus der heimischen Industrie. „Es ist aber auch ein Schmuckstein im Collier unserer Spendenaktivitäten.“

Uwe Staib, Präsident des Bundesverbands Schmuck & Uhren, würdigte die gemeinsamen Forschungsprojekte. In einem Impulsvortrag erläuterte Professor Jan Of die Bedeutung von „Luxus und Marketing“ für Aufbau und Pflege einer erfolgreichen Marke. Luxus könne ein extravagantes Kleid oder ein Sportwagen sein. Immer aber müsse das Bedürfnis geweckt werden, dieses seltene Produkt zu besitzen.

Über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem STI berichteten Schmuckunternehmer Georg Wellendorff (Schließen- und Emailtechnik) sowie Markus Kostron von der Birkenfelder Firma Enayati (Oberflächenqualität).