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Yukari Kaneko (Bürgermeisterin der Stadt Suwa) mit Michihiko Odate (Wirtschaftsförderung Stadt Suwa), Jun Takahashi und Takafumi Komatsu (von rechts) mit Reiner Müller und Meike Ahrens. Foto: WSP
Yukari Kaneko (Bürgermeisterin der Stadt Suwa) mit Michihiko Odate (Wirtschaftsförderung Stadt Suwa), Jun Takahashi und Takafumi Komatsu (von rechts) mit Reiner Müller und Meike Ahrens. Foto: WSP
16.11.2016

Japanische Delegation besucht auf der Compamed den Pforzheimer Hochform-Stand

Pforzheim. Herbstzeit ist Messezeit: Die Medizintechnikunternehmen aus der Region Nordschwarzwald zieht es deshalb nach Düsseldorf. Ziel sind die Fachmessen Medica und die Compamed. Rund 5000 nationale und internationale Aussteller aus 70 Nationen präsentieren auf der Medica ihre aktuellen Geräte, Produkte und Systeme für die ambulante und stationäre Versorgung. Zentrales Thema ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen, wo neben modernen Analysensystemen auch spezielle Health-Apps, die auch vom Patienten selbst angewendet werden können, eine wichtige Rolle spielen.

Parallel zur Medica findet dazu die Compamed statt, eine internationale Zuliefer-Messe für Komponenten und Rohmaterialien für die medizinische Fertigung. Die Pforzheimer Präzisionstechnik-Initiative „Hochform“ ist wieder mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Acht Unternehmen aus der Region werden dort vom Pforzheimer Wirtschafts- und Stadtmarketing (WSP) betreut: C. Hafner (Wimsheim), Euroflex und Medicut (beide aus Pforzheim), Frey & Winkler, Eugen Geyer und Zecha (alle Königsbach-Stein), Genthner Systemtechnologie sowie Vascotube (beide Birkenfeld).

Gleich zum Messeauftakt sorgte der Besuch einer japanischen Delegation aus Suwa (Präfektur Nagano) für Gesprächsstoff am Hochform-Messestand.

In Suwa besteht ein ähnlicher Branchenschwerpunkt im Bereich der Präzisionstechnologie, der wie in der Goldstadt seinen Ursprung in der Uhrenindustrie hat. Der Kontakt kam über die JETRO (Japan External Trade Organization) zustande. „Die Aussteller aus Pforzheim und dem Enzkreis sind guter Dinge und erwarten im weiteren Messeverlauf Kontakte mit potenziellen Neukunden“, erläuterte Wirtschaftsförderer Reiner Müller. „Es herrscht ganz ordentlich Betrieb.“ Die Compamed geht am morgigen Donnerstag zu Ende. Erwartet werden knapp 20 000 Besucher. Insgesamt sind auf beiden Messen knapp 30 Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald vertreten.