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Impulsa-Geschäftsführer Rainer Jäger (von rechts) demonstriert Landrat Karl Röckinger, Ulrich Seibold (Jobcenter), Gemeinderätin Ilse Beuchle und WFG-Chef Jochen Protzer (rechts) eine Dampfbügelstation für Gardinen. Foto: Privat
Impulsa-Geschäftsführer Rainer Jäger (von rechts) demonstriert Landrat Karl Röckinger, Ulrich Seibold (Jobcenter), Gemeinderätin Ilse Beuchle und WFG-Chef Jochen Protzer (rechts) eine Dampfbügelstation für Gardinen. Foto: Privat
29.03.2017

Landrats-Delegation besucht Wiernsheimer Firmen Impulsa und Fischer Konzept

Enzkreis. „Ein beeindruckendes Unternehmen“ – kommentierte Landrat Karl Röckinger seinen Besuch bei Impuls-Apparatebau Jäger & Sohn (Impulsa) im Industriegebiet in Pinache. Gemeinsam mit dem Wiernsheimer Bürgermeister Karlheinz Oehler, Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG Nordschwarzwald, und Kerstin Monasso, der Wirtschaftsbeauftragten des Enzkreises, informierte er sich beim Spezialisten für textile Verarbeitung.

Geschäftsführer Rainer Jäger erläuterte die ausgesprochen gute wirtschaftliche Entwicklung der Firma, die dieses Jahr ihr 70-jähriges Jubiläum begeht und heute mit dem Bau von Näh- und Bügelanlagen modernste Lösungen im Bereich der textilen Verarbeitung anbietet. „Mit unseren patentierten Produkten und Lösungen und mit engagierten Mitarbeitern sind wir weltweit erfolgreich“, so Jäger. „Wir haben ein Nähauto entwickelt, dass von der Bedienperson automatisch gesteuert wird, so wie ein geradeaus fahrendes Auto.“

Im Mittelpunkt des Betriebsbesuchs standen die geschäftliche Ausrichtung, der Fachkräftebedarf und die Standortqualität. Insgesamt, so Landrat Röckinger, sei Impulsa ein echtes Vorzeige-Unternehmen für den Enzkreis: „Sie transportieren das Image des Enzkreises als innovative Wirtschaftsregion weit über unseren Raum hinaus.“

Ein weiterer Besuch führte zu Fischer-Konzept Verpackungsmanufaktur. Inhaberin Gudrun Fischer bietet seit den 80er-Jahren individuelle Verpackungslösungen aus Well– oder Vollpappe, PE-Schäumen und Hohlkammermaterial an. Die Verpackungen werden im Haus entwickelt, bemustert und häufig in Kleinserien für den Kunden hergestellt. „Unsere Stärken sind Schnelligkeit und hohe Flexibilität“, so Fischer: „Wenn es sein muss, liefern wir innerhalb weniger Stunden direkt zum Kunden.“ Verpackt werden empfindliche Teile, Kurbelwellen und Motoren. „Der TÜV prüft, ob die Verpackung den Anforderungen standhält.“

20 Hektar Pappe hat das Unternehmen imJahr 2016 verarbeitet – das entspricht etwa der Fläche von 40 Fußballfeldern. Allerdings kommt die Firma am derzeitigen Standort in Wiernsheim an ihre Grenzen: „Wir denken über einen Neubau nach“, erklärte Gudrun Fischer.