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Teilnehmer einer Kundgebung der Gewerkschaft IG Metall demonstrieren für sechs Prozent mehr Lohn und das Recht für Beschäftigte, die Arbeitszeit bis zu zwei Jahre lang von 35 auf 28 Stunden pro Woche zu verkürzen. Foto: Daniel Karmann/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Teilnehmer einer Kundgebung der Gewerkschaft IG Metall demonstrieren für sechs Prozent mehr Lohn und das Recht für Beschäftigte, die Arbeitszeit bis zu zwei Jahre lang von 35 auf 28 Stunden pro Woche zu verkürzen. Foto: Daniel Karmann/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
12.01.2018

Leichte Bewegung bei Metallern - Warnstreiks gehen weiter

Böblingen. Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie haben sich Arbeitgeber und IG Metall im Südwesten ein erstes kleines Stück aufeinander zu bewegt. Beide Seiten betonten jedoch nach der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag in Böblingen, dass ihre Vorstellungen in den wesentlichen Punkten noch deutlich auseinander liegen.

Erstmals wurden konkrete Details besprochen. Außerdem soll eine Expertengruppe nun Lösungsvorschläge für das besonders umstrittene Thema Arbeitszeit erarbeiten, bevor am 24. Januar erneut verhandelt wird. Die Warnstreiks gingen bis dahin unvermindert weiter, kündigte IG-Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger an.

Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Südwestmetall-Chef Stefan Wolf sagte, er sehe ein erstes Entgegenkommen der IG Metall, beim Thema Arbeitszeit auch über mehr Flexibilität nach oben zu sprechen. Was die Entgeltforderung und die Frage der Zuschüsse bei Arbeitszeitreduzierung angehe, sei man allerdings keinen Schritt weiter.