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„Was ist der nächste Schritt zum guten Team?“ Darüber sprechen Markus Kleber (links) und der IT-Berater Ralf Meckle. Foto: Warzecha
„Was ist der nächste Schritt zum guten Team?“ Darüber sprechen Markus Kleber (links) und der IT-Berater Ralf Meckle. Foto: Warzecha
27.05.2016

Markus Kleber von „die-ligen.de“: „Nur ein Teamplayer bringt das Team voran“

„Ich wollte nicht immer nur getrieben, sondern auch der Antreiber sein“, sagte Markus Kleber, Diplom-Wirtschaftsingenieur und 37 Jahre jung, bei der Rooftop-Lounge der Initiative Startup Pforzheim im EMMA-Kreativzentrum. Nicht nur Vortrag und Diskussion standen auf dem Programm des Abends, sondern vor allem auch seine Ratschläge für junge und werdende Unternehmer.

Ursprünglich hatte Kleber in einigen Industrieunternehmen gearbeitet, zwischendurch in verschiedenen Ländern, unter anderem in China. Er habe schon immer großes Interesse am Dasein eines Unternehmers gehabt, wie Kleber zugibt. Daher ist es bestimmt kein Zufall, dass er im Wintersemester 2005/06 bei einem Bier im Pforzheimer Hagenschieß einen Informatiker traf – eine Bekanntschaft, aus der sich später die Gründung seines Unternehmens „die-ligen.de“ ergab. Es filmt Fußballspiele regionaler Vereine und stellt ihnen diese Videos auch als Partner von PZ-news.de zur Verfügung.

So habe der Informatiker Kleber seinerzeit berichtet, welche Anwendungen er genau programmieren kann. Beide hatten überlegt, dass man aufgrund einer verbesserten Technik und eines besseren Breitbandanschlusses lokale Fußballspiele einfach ins Netz stellen könnte. „Dann machen wir das“, lautete Klebers Einstellung als Gründer und Fußballfan. Und das Machen war es auch, das er den Gründern als einen Tipp für ihr eigenes Startup mitgab. So brauche man „ein gutes Gespür dafür, was man selber kann und was man andere machen lässt.“

Klebers Tipps für den Berufsalltag eines Startups: „Aufgaben untereinander aufteilen, ohne Macht auszuüben, und eine gute Balance darin finden, Spannungen innerhalb des Teams auf- und abzubauen.“ Auch im Team selbst gelte es, selbst wenn alle für die gemeinsame Idee brennen, einen „guten Mittelweg zwischen Innovation und Routine zu finden: „Was kann ich sehen, was kann ich machen?“ Das Geheimnis: „Als Teamplayer agieren und erkennen, an welcher Stelle jeder zu einem gelungenen Team und Startup beitragen kann.“

www.die-ligen.de