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Mehr abgeschlossene Verträge: Handwerk mit mehr Azubis

Stuttgart. Im baden-württembergischen Handwerk zieht die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge weiter an. Bis Ende Mai waren es rund 6500. Das waren 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig sind noch über 4000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Deshalb schlägt jetzt die „Stunde des Handwerks“: Um den potenziellen Nachwuchs, die Handwerksbetriebe, aber auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer noch besser zu unterstützen und offene Fragen rund um eine handwerkliche Ausbildung einfach klären zu können, hat der Handwerkstag mit den Handwerkskammern die Webseminar- und Veranstaltungsreihe „Stunde des Handwerks“ gestartet.

„Corona hat wieder gezeigt: Die Handwerksbetriebe lassen sich nicht von Ausnahmesituationen abschrecken und leisten weiter ihren Beitrag für die Ausbildung junger Menschen. Im vergangenen Jahr blieb die Zahl der Ausbildungsverträge trotz Krise nahezu stabil; das Handwerk hatte die geringsten Rückgänge aller Branchen zu verzeichnen. Ein Grund ist sicher, dass die meisten Gewerke weitgehend durcharbeiten konnten. Auch mit Blick auf die noch offenen Ausbildungsstellen zeigt diese Entwicklung, dass das Handwerk hervorragende Zukunftsperspektiven und krisenfeste Arbeitsplätze bietet. Wir möchten die noch suchenden Schülerinnen und Schülern ermuntern, sich weiter zu bewerben: Verpassen Sie nicht unnötig ein ganzes Jahr, nutzen Sie die zahlreichen Unterstützungsangebote der Handwerksorganisationen, zum Beispiel die neu gestartete Reihe ‚Stunde des Handwerks‘“, so Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold.

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